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Update: 21.01.2005


Population : 1.6 million
Surface area (1997): 581.7 thousand sq. km
Population per sq. km: 3
Population growth : 1 %


Einreise:

Die Einreise gestaltet sich unproblematisch, es sind die gleichen Formulare wie im Flugzeug für jede Aus- Einreise pro Person auszufüllen. Für das gebietsfremde Fahrzeug wird eine Straßengebühr von 60 Pula (incl Versicherung) erhoben. Die Grenzbeamten sind zuvorkommend und höflich.

Bei der Rückreise nach Namibia wird für Namibia bei einem gebietsfremden Fahrzeug eine Straßengebühr von 110 N$ erhoben.

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Reisezeit:

Die sichersten Termine liegen zwischen Mai und September. Dann ist Trockenzeit in Südafrika, Sambia, Namibia und Botswana – die ideale Zeit für Safaris. Die Tiere sind dann mehr an den Wasserstellen aufzufinden. Daneben eignen sich mit Einschränkungen auch die Monate April und Oktober - Dezember.

Im April müssen Sie noch mit Wasser aus der vergangenen Regenzeit rechnen. Zudem steht das Gras sehr hoch. Nicht alle Strasse werden /können uneingeschränkt befahrbar sein. Zwischen Oktober und Dezember wird es in vielen Gebieten bereits unerträglich warm. Gerade im Dezember gibt es viele einheimische Urlauber. Dieses führt oft zu einer starken Belegung der Übernachtungsmöglichkeiten und Parks.

Gelegentliche Regenfälle sind auch im September / Oktober nicht ausgeschlossen.

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Geld:

Den aktuellen Pulakurs finden Sie auf der Seite "letzte Neuigkeiten". Tageskurse können Sie über die Link-Seite abrufen.

Die meisten europäischen Besucher werden wohl über Namibia nach Botswana anreisen. Dabei entsteht auch gleich das erste Problem, wie kommt man zu Geld.

Leider sind aber Pula unverzichtbar besonders dann, wenn man gleich in einen Nationalpark reisen will. (Siehe unter Parkgebühren).

Lösen kann man dieses Problem wie folgt:

1. Windhoek

Gelegentlich gingen hier schon Hinweise ein, dass man in Windhoek nun doch zu Pula kommen würde. Dieses Jahr haben wir das nun auch versucht. Wir waren 2 Familien und gingen in Windhoeck einen Vormittag lang bei den Banken getrennt auf Pula-Suche.

Das Ergebnis: Bei den beiden Großbanken bekamen wir nach langer Wartezeit je 200 Pula, die zudem noch Schein für Schein bei der Ausgabe kopiert und archiviert wurden. 1000 Pula gabs für eine Familie bei Thomes Cook (in einer Stichstraße zum Wernhill Center). Dann waren die Pulas in Wdh erschöpft.

Das war nun zwar besser als nichts, aber für 2 Familien die Nationalparks besuchen wollen wohl kaum ausreichend. Vor allen Dingen war nun auch noch der Wechselkurs eine Zumutung. Zuerst wurden die Euros in Namibia-Dollar umgewechselt - und dann die Namibia Dollar in Pula. Heraus kam ein völlig inakzeptabeler Kurs für den wir zudem noch einen ganzen Vormittag brauchten.

2. Die 2. Tankstelle vor der Grenze in Buitepos (Total) wechselt N$ in Pula um. Der Kurs ist allerdings ebenfalls nicht für große Beträge akzeptabel.

3. In Ghanzi hat die Bank ab sofort wieder geöffnet. (Kein Geldautomat !)

4. Ebenfalls gibt es in Maun einen Geldautomat bei dem z.B. mit Visa 2000 Pula / Tag abgehoben werden können.

Wer von Namibia aus über Ngoma-Bridge einreist, der kann die einwandfreie, 50 km lange Teerstraße nach Kasane kostenfrei befahren und auf der dortigen Bank wechseln. Ein Geldautomat ist auch vorhanden.

Dr. H. Z. aus Berlin ergänzt:

In diesem Frühjahr (2004) - Ende Mai - in Ghanzi haben
wir bei Barclays getauscht, war aber eine hohe Provision von 25% und dann
noch der ungünstige Sortenkurs. Da haben wir nur das Nötigste getauscht.
Geldautomat ist dort NICHT mehr entgegen anders lautenden
Botswana-Reiseführer-Infos (Reise know how Auflage 2002).

In Maun dagegen gibt es drei Banken und jede hat einen Geldautomat.Wir haben
bei Barclays am Geldautomat mit der VISA-Karte und Geheimzahl 1000Pula
gezogen. Gebühren 5,00EUR + 2,71EUR. Wir haben dort natürlich den viel
besseren Devisenkurs anstelle des ungünstigen Sortenkurses erhalten. Der
Devisenkurs ist beim Pula ca. 10% günstiger.

US-Dollarnoten:

Seit längerem werden in Afrika die alten Dollarnoten ( vor 1994, kleines Bild ) nicht mehr angenommen. Achten Sie darauf, daß Sie bei Ihrer Hausbank nur neue Dollarnoten bekommen.

Zwar sind die alten Noten uneingeschränkt gültig, das nützt Ihnen aber nichts, wenn diese (auch auf den Banken in Afrika ) nicht mehr angenommen werden.

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Malaria:

Vorbeugung ist unverzichtbar. Aus eigener Erfahrung wird "Malarone" empfohlen. Fragen Sie Ihren Arzt und begnügen Sie sich keinesfalls mit Mitteln wie Resochin oder Paludrine. Die Wirksamkeit dieser Medikamente soll unter 40 % liegen.

in Satz dazu aus einem E-Mail:

Hi All,

Jan Boshoff retuned from Zambia directly into Pretoria hospital.. Malaria..
Be carefull guys !..

Da ist noch etwas, vor dem wir warnen wollen. In den Feuchtgebieten, ja auch in Lusaka, eigentlich vom Okawango bis zum Malawisee (nicht in Namibia und in den Trockengebieten) gibt es eine Fliege, genannt "Putsi Fly" (Dermatobia hominis). Die Fliege sieht aus wie unsere Schmeissfliege. Diese legt ihre Eier in Wäsche, die vorwiegend unter Baumen zum Trocknen aufgehängt ist. Bei Hautkontakt nisten sich diese Eier in der Haut ein und entwickeln sich zu einer Made, die im Endstadium nach einiger Zeit austritt.

Verhindern kann man das durch heisses Bügeln der Wäsche. Damit werden die Eier abgetötet. ( Wer bügelt schon im Urlaub seine Wäsche...)

Hat man so etwas erwischt, decken Sie einfach die Stelle mit Fettcreme ab und nach 1 - 2 Tagen ist die Made abgestorben und kann ausgedrückt werden. Die Wunde heilt zögerlich ab. Spätfolgen sind nicht zu befürchten.

Ach ja, erwischen kann man das natürlich auch bei einer Übernachtung, wenn die Bettwäsche nicht ordentlich gebügelt wurde. Ein eigener Leinenschlafsack verhindert das.

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Aids:

In South Africa , the average rate of HIV prevalence in pregnant women attending antenatal clinics was about 25 percent. It is estimated that 5.3 million South Africans were living with HIV at the end of 2002. Because it is a relatively recent epidemic, and given current trends, AIDS deaths will continue to increase rapidly over the next five years.

In four neighboring countries, Botswana, Lesotho, Namibia and Swaziland, HIV prevalence has reached extremely high levels without signs of leveling off. Infection rates in Botswana and Swaziland are around 39 percent. HIV prevalence in antenatal sites in Namibia rose to over 23 percent in 2002. Lesotho’s most recent data shows median HIV prevalence among antenatal clinic attendees climbing to 30 percent. There are signs that the epidemic is leveling off in Zambia. (World Bank)

Auszug OÖ-Nachrichten:

"In vielen Staaten Afrikas ist die Situation noch viel dramatischer: 40 Prozent infzierte Erwachsene in Botswana und Swasiland, 23 in Namibia."
18.02.2004

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Straßen:

Teerstraßen großzügig angelegt und in recht gutem Zustand. Die Parkmöglichkeiten sind oft schattenlos und verschmutzt.

Die Straße von Ghanzi nach Maun ist durchgängig geteert.

Pisten sind weniger gepflegt und oft in schlechtem Zustand. Kein Vergleich zu Namibia !

Die Kazangula-Ferry ist am 17.09.2003 gesunken. Ein Notbetrieb wird aufrechterhalten. Mehr unter Neuigkeiten.


Sandfahrten

In vielen Parks sind grosse Strecken im Sand zurückzulegen. Hierzu empfiehlt es sich immer den Lufdruck abzusenken, damit die Auflagefläche des Reifens erhöht wird und sich damit das Einsinken in den Sand verringert. Wer aber den Luftdruck senkt, der muss auch in der Lage sein, diesen wieder zu erhöhen. So macht das nur Sinn, wenn gleichzeitig ein Kompressor mitgeführt wird. Ansonsten verwenden Sie besser und solange es reicht den Allrad, da irgendwann ja wieder Steine und Teer kommen und dort unbedingt ein ausreichender Lufdruck vorhanden sein muss.

Eine fast schon zum Kult erhobene Frage ist die, wieweit denn nun der Lufdruck abzusenken ist. Das ist einerseits von dem Reifen und dem Fahrzeug abhängig, andererseits sollte ein Fahren auf der Seitenwand, die die schwächste Stelle des Reifens darstellt, unbedingt vermieden werden.

Wir empfehlen daher bei Notwendigkeit die Absenkung in mehreren Stufen, wobei der tiefste Wert keinesfalls unter 1,0 Bar liegen darf. Werte unter einem Bar machen Seitenwandschäden und / oder Laufflächenablösungen wahrscheinlich. Dieses deshalb, weil die Seitenwand bei zu niederem Druck walkt und knickt, was nach einiger Zeit zum Bruch des Gewebes führt. Das Ergebnis sind Reifenplatzer, die dann auftreten, wenn man schon lange nicht mehr an die Druckabsenkung denkt.

Da manchmal immer noch von Absenkungen in Bereiche von 0,6 bis 0,8 bar geredet wird, möchten wir uns aus Sicherheitsaspekten ausdrücklich dagegen aussprechen. Denn eines ist unbestreitbar - je weiter der Luftdruck abgesenkt wird, umso stärker steigt die Gefahr eines Reifenschadens.

Gerade in Afrika spielen aber auch noch die im Sand verborgenen Stacheln von Akazien o.ä. eine weitere Rolle. Sie können leicht bei zu hoher Absenkung die Seitenwand durchstossen.

Für die üblichen japanischen Geländefahrzeuge halten wir eine Maximalabsenkung auf 1,3 oder 1,4 bar für den richtigen Wert. Vergessen Sie auch nicht, das Aufpumpen der 4 grossen Geländewagenreifen mit einem kleinen Kompressor dauert manchmal mehr als eine Stunde. Dazu machen noch viele der kleinen Kompressoren nach wenigen Minuten eine lange Abkühlpause.

Reduzierter Druck / Normalzustand

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Reifenplatzer u.ä.

Häufiger als in hier kommen in Afrika Reifenplatzer vor. Die Ursache ergibt sich in der Regel aus der Benutzung mit zu geringem Luftdruck und / oder Gewebebrüchen durch Kantenfahren.
Reifen mit zu geringem Luftdruck erwärmen sich, was zu Laufflächenablösungen führen kann. Knickschäden führen nach fortgesetzter Benutzung, meist im Zusammenhang mit hoher Geschwindigkeit und hoher Belastung zum gefährlichen Reifenplatzer.

Diese Ursachen werden zudem noch verursacht durch Luftablassen beim Sandfahren wobei das Auffüllen hinterher unterbleibt.

Hat ein Reifen eimal eine Beschädigung, so geht diese nicht mehr von alleine weg, sondern sie tritt igendwann im Laufe der weiteren Benutzung auf. (das kann viele tausend km später sein)
Eines der Mittel zu erkennen, ob ein Reifen vorgeschädigt ist, ist einfach mit der Hand rund über den Reifen und die Seitenwände zu fahren um Laufflächenablösungen und Ausbuchtungen zu erkennen. (Vorsicht Drahtgewebe) Tritt während der Fahrt ein geschwindigkeitsabhängiges Klopfen auf, ist höchste Vorsicht geboten. Dieses Klopfen wird meist durch eine beginnende Laufflächenablösung verursacht, wobei die Reifenablösung bei jeder Radumdrehung auf den Boden aufschlägt und das Klopfgeräusch verursacht.

Wie verhält man sich nun bei einem Reifenplatzer ?

Die wohl wichtigste Erfahrung ist, ja nicht gegenzulenken. Halten Sie einfach das Lenkrad stur fest und fahren Sie unter Gaswegnahme und minimaler Korrektur geradeaus bis das Fahrzeug steht. Wer lenkt und bremst hat schon verloren, gerät gerade bei Schaden an der Hinterachse in eine Schleuderbewegung die man nicht mehr aufhalten kann !

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Geschwindigkeitsmessungen

Auf den gut ausgebauten Teerstrassen, im Einzugsbereich der gösseren Städte, finden praktisch immer Geschwindigkeitsmessungen mit Laserpistole statt.


Veterinärkontrollen:

Im ganzen Land gibt es Zäune zur Trennung der Nutz und Wildtiere, aber auch zur Trennung der Nutztiere untereinander um die Übertragung von Krankheiten z. B. die Rinderlungenpest zu verhindern. Die Zäune kreuzen oft die Hauptstraßen und Nebenstraßen (Pisten), wobei sich dann dort immer eine Kontrollstelle der Veterinäre befindet. Man wird im Regelfall kontrolliert, das heisst, man muß den Kühlschrank öffnen und manchmal werden auch die Schuhe in eine Desinfektionsflüssigkeit gestellt.

Grundsätzlich ist die Mitnahme von offenen Fleisch- und Milchprodukten ohne eine Genehmigung nicht erlaubt. Die Produkte werden einem abgenommen und vernichtet.

An der Kontrollstelle "Kuke Fence", auf der Teerstraße Ghanzi / Maun findet jetzt auch eine Polizeikontrolle statt.

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Navigation:

Für Botswana stellt sich immer wieder die Frage, ob nun GPS oder Kompass.

Vielleicht sollten Sie sich die Frage so beantworten: Liegt die Reiseroute entlang und hauptsächlich auf den großen Haupt- oder Teerstraßen, so genügt Karte und Kompass. Weichen Sie aber von den (Haupt-)Teerstraßen ab und besuchen Sie z.B. "Kubu Island", "Tsodilo Hills" oder wollen Sie zum "Chobe NP" von Maun aus fahren, so sollten Sie sich doch mit einem GPS-Gerät ausrüsten.

Gerade die genannten Gebiete erfordern genaue Positionskenntnis über die Abzweige, da diese oft nicht oder nur schwer erkennbar sind. Desweiteren sind manchmal die Straßen als solche nicht mehr erkennbar. Dann ist es wichtig ständig zu wissen wo man sich befindet und in welche Richtung man abbiegen muss. Zwar bietet das eine Positionsbestimmung mit dem Kompass auch, aber es ist schon ein Unterschied, ob man dieses ständig vor sich auf dem Armaturenbrett sieht, oder ob man dauernd anhalten und zur Positionsbestimmung aussteigen muß. Gerade, wenn auch eine Strasse oder ein Weg als solcher nicht mehr definierbar ist, dann ganügt oft auch nicht die einfache Punktnavigation mit Wegpunkten. Hier wird dringend empfohlen auf Tracknavigation oder mindestens Routennavigation zurückzugreifen. Immer wieder trafen wir auf Gleichgesinnte, die zwar ein GPS-Gerät hatten, aber keine Daten. Die Folge war oft Unsicherheit über den Standort und nicht selten hatte man sich auch deutlich verfahren und war auf die Hilfe anderer angewiesen. Das kann man vermeiden. Meiden Sie hierzu auch Vergleiche mit Namibia. Die wilden Gebiete Botswanas sind völlig anders.

Wichtig: Wenn Sie sich entschliessen ein GPS-Gerät zu kaufen, rechnen Sie eine lange Einarbeitungszeit ein. Zudem braucnen Sie unbedingt Daten. Auch sollten Sie von den vielen untauglichen Billiggeräten die Finger lassen. Gerne helfen wir Ihnen per E-Mail weiter. Übrigens ist der Einsatz eines solchen Gerätes nicht auf Afrika beschränkt. Sie können und werden es genauso in Europa verwenden.

Mehr Information zu den einzelnen Navigationsarten und die Möglichkeit sich eine GPS-Ausrüstung zu leihen, finden Sie auf der Seite "GPS-Daten"

Bei der Beschreibung zu den einzelnen Nationalparks weisen wir jeweils auch auf die Navigationsarten, die nach unserer Meinung erforderlich sind, hin.

Für Wegpunkte, Tracks und Karten bieten wir Unterstützung an.

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GPS - Daten:

Angeboten werden zur Zeit GPS-Daten (nur WP´s mit sehr einfach gestalteten Routen) für Botswana von A. Klinke, "Reisen in Botswana" und von Reise Know How (nur WP´s). Leider erfüllt keiner der beiden Anbieter die erforderliche Genauigkeit. Eine reine Wegpunkte-CD mit geringem Datenbestand beim Hupeverlag ist ebenfalls erhältlich.

Bei Klinke stimmen zwar viele Daten, dann gibt es aber wieder Ausreißer von 2 km und das ist auf manchen Strecken kein Einzelfall. Noch schlimmer sieht es bei Reise Know How aus. Hier stimmen so etwa 50 % der Daten überhaupt nicht. Beim Hupeverlag kann der Datenbestand nicht überzeugen. Für einige wenige Strecken werden Beschreibungen mitgelieftert. Diese gehören eigentlich in den Reiseführer.

Wir können nur darauf hinweisen, dass Sie von uns die zur Zeit umfangreichste Routen, Track und Wegpunktesammlung zu Botswana erhalten können. Diese enthält neben praktisch allen touristischen Plätzen auch die überwiegenden Positionen von Tankstellen und Übernachtungsplätzen.

Eine Übersicht finden Sie unter GPS-Daten.


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Parkgebühren /Reservierungen:

Die Parkgebühren sind offiziell in allen harten Währungen zu bezahlen. Tatsächlich sieht es aber so aus, daß an den Gates meist nur Pula angenommen werden, da die Parkwächter nicht in der Lage sind, von anderen Wähungen in Pula umzurechnen oder Sie verlangen unzumutbare Kurse. Weiterhin werden auch keine Kreditkarten (ausgenommen Reservierung) angenommen. Leider ist man dadurch gezwungen, einen erheblichen Barbestand mit sich zu führen.

Zwischenzeitlich gibt es Hinweise, dass am Gate Ngoma-Bridge gelegentlich Kreditkarten angenommen werden. Bestätigen können wir das allerdings nicht. Als wir zuletzt, im Okt 2003 dort waren, war das Gate überhaupt nicht besetzt. In solchen Fällen muss dann in Savuti bezahlt werden. Verlassen Sie sich also nur auf Bargeld sonst werden Sie möglicherweise abgewiesen.

Die Parks müssen nach einer Übernachtung bis 11.00 Uhr (genau) verlassen werden. Sonst wird ein Tag Parkgebühr nachgefordert.

Achtung:

Der reine Transit durch den Chobe NP ist nicht gebührenfrei. Es wird eine Gebühr von 290 Pula (gebietsfremdes Fahrzeug, 2 Personen) erhoben.

Die aktuellen Parkgebühren finden Sie hier.

Nationalparkbüro in Maun

Das Büro ist jetzt mit einem Schild von der Hauptstrasse her versehen. (bei der Polizei)

Reservierungen von Europa aus empfehlen wir grundsätzlich über Garbarone zu tätigen. Die rufen bei Unklarheiten in der Regel innerhalb von 24 Stunden (in englisch) zurück oder senden ein Fax.

Reservierung

Neuerdings funktioniert die E-Mailreservierung problemlos. Allerdings sollte unbedingt eine Fax-Nummer angegeben werden, da die Antwort in der Regel innerhalb 24 Std. per Fax erfolgt. Auf dem dann übersandten Formular ist eine Kreditkartenummer für die Zahlung einzutragen und zurückzufaxen.

Es genügt sinngemäss der nachfolgende Text:

an: dwnp@gov.bw

Park and Reservations Office,

we like to visit the Kgalagadi Transfrontier Park and booking on the following dates:

April 29. 2004 entrance on the Kaa - Gate, overnight in Polentswa
April 30. overnight in Polentswa
Mai 1. Mabuasehube section, overnight in Mabuasehube Pan
Mai 2. Mabuasehube section, overnight in Bosobogolo Pan
If the paces are occupied change it with a other one on your choice.
We are 4 Adults with 2 4x4 Cars. All are non residents.
Plese confirm the booking on one of the followings:
E-Mail: schmidt.rb@t-online.de
Adress: Roland Schmidt usw
Fon: 0049 XXXXXXXXXXXXX
Fax: 0049 XXXXXXXXXXXXX
Yours ...


Übernachtung außerhalb gesicherter Unterkünfte im (Dach) Zelt:

Da ist wichtig, wenns dämmert ins Zelt, wenns hell wird wieder hinaus. Wenn Sie nicht um Ihr Leben rennen wollen, dann bleiben Sie während der Nachtzeit im Zelt. Bei den Outdoorausstattern gibt es entsprechende Hilfsmittel......

Mancher nimmt das locker. Doch Vorsicht ist besser als Nachsicht. Ein Beispiel:

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Ereignisse die nachdenklich machen:

(Wir teilen nur Ereignisse mit, von deren Wahrheitsgehalt wir überzeugt sind.)

Im April 2003 fuhr ein südafrikanisches Ehepaar mit 2 Töchtern in den Chobe NP. Sie hatten ein recht neues amerikanisches Geländefahrzeug mit Anhänger. Auch ein GPS hatten sie sich am Vortage zugelegt.

Trotzdem, bei der Fahrt verirrten sie sich und fuhren durch das hohe Gras. Dabei bedachten sie nicht, dass viele Fahrzeuge in den Quertraversen das Gras sammeln und immer eine Brandgefahr besteht. Nach kurzer Zeit brannte das Auto, es brannte vollkommen aus - nicht einmal den Anhänger konnten sie retten.

Nun standen sie im Chobe, kein Wasser, kein Unterschlupf.

Man entschloss sich, dass der Ehemann alleine losgeht um Hilfe zu holen. Er schaffte es. Nach 30 km Fussmarsch und ohne von Tieren angegriffen worden zu sein, traf er völlig entkräftet auf andere Parkbesucher.

Die ganze Familie wurde im letzten Moment gerettet.

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Baboonwarnung:

In vielen Bereichen der Nationalparks, in denen Menschen regelmässig Kontakt zu Tieren haben, kommt es zu einer gegenseitigen Gewöhnung und damit zu Übergriffen der Tiere auf das reichhaltige Angebot des Menschen. In einfachen Fällen klauen die Affen einfach das Brot vom Tisch, in schwereren Fällen gibt es auch einmal ein Handgemenge zwischen Mensch und Tier mit durchaus gefährlichem und ungewissem Ausgang. Ein entsprechendes Beislpiel finden Sie unter Moremi NP.

Betroffen sind alle Campinplätze, besonders aber Moremi Third Bridge und Chobe Linyanti. Aus diesen Bereichen liegen uns mehrfach ensprechende Hinweise vor.

Leider haben gerade die (Paviane) Baboons in der Zwischenzeit gelernt, auch Reissverschlüsse aufzumachen. So dass es keinen Schutz mehr darstellt, wenn Sie einfach nur den Reissverschluss zugemacht haben. Sie müssen diesen zusätzlich zubinden. Das gilt aber nur tagsüber, nachts sind die Affen nicht aktiv.

Nun gibt es dafür die verschiedensten Verteidigungsmethoden. Wir empfehlen für solche Fälle ein Pfefferspray. Dieses ist weit effectiver, wirkt ohne zeitliche Verzögerung und schützt notfalls auch gegen andere Tiere. Erwerben können sie so etwas in Afrika in jedem Waffengeschäft. Wenn Sie über Windhoek kommen beispielsweise im Einkaufszentrum von Klein-Windhoek befindet sich im EG ein solches Geschäft. Kaufen Sie 2 Sprays, eines für dauernd in die Hosentasche und ein großes, das Sie immer auf dem Tisch plazieren.

Wenn Sie so etwas anwenden müssen, dann machen Sie es konsequent und nicht halb. Ein kurzer Strahl mitten ins Gesicht macht einen Baboon sofort kampfunfähig. Nach ca. 45 min. steht er auf und trollt sich. Körperliche Schäden bleiben nicht.

Achtung, nehmen Sie kein C0/2 Spray. Das ist "nur" Tränengas und hat keine Sofortwirkung.

Die Campsite "Third Bridge" im Moremi NP wird seit einiger Zeit auf Grund dieser Probleme nicht mehr vergeben.

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Reiseführer:

Vom bekannten Iwanowski-Reisefüher "Botswana" steht eine aktualisierte Neuauflage an. Darin werden Sie uns ebenfalls finden.

Weitere Reiseführer sind Reise-Know How und Ilona Hupe, Reisen in Botswana.

...übrigens: Im Reise Know How "Durch Afrika" finden Sie uns auf Seite 298

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Stand: Dezember 2004


Bitte, das ist für alle Botswanareisende wichtig:

Wenn Sie in Botswana waren und sich Änderungen ergeben haben, dann teilen Sie diese bitte mit. Nur so kann die Information dauerhaft aktuell gehalten werden.

Danke !

Roland und Brigitte Schmidt

Sie brauchen GPS-Daten ? Einfach per E-Mail anfragen !


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