|
Kommentar zur Allradbenutzung
(gekürzt und anonym gehalten) |
Sehr geehrte Damen und Herren, in Abständen schaue ich immer in Ihre Webseiten
um mein Fernweh zu schüren.
Herzlichen Dank an Sie und die Verfasser der Reiseberichte für die interessanten
Informationen und Berichte. ........
Aus irgendwelchen Gründen versuchen manche (hauptsächlich
europäische) Fahrer auch schlechte Pisten hauptsächlich ohne 4x4 zu bewältigen.
Das hat keine Vorteile aber mehrere Nachteile: Auch wenn keine Gefahr zum "Steckenbleiben"
besteht, das Fahr- und Lenkverhalten im 4x4 bei ständig wechselnder Bodenhaftung
(Traktion) ist unvergleichlich besser und sicherer. Dafür ist der 4x4 ja auch
vorhanden. Auf den Treibstoffverbrauch hat das praktisch keinen Einfluss, der hohe
Verbrauch entsteht durch den hohen Rollwiderstand und das Fahren in den niedrigen Gängen.
Man kann schon mal kurze Sandstücke im Zweirad "mit Schwung" nehmen,
aber dazu braucht man Streckenkenntnis und freie Sicht, dass es nicht lange so weitergeht.
Hat man die nicht, ist immer 4x4 die bessere Option.
Das von manchen Fahrern praktizierte "Sandplaning" mit hoher Geschwindigkeit
im Zweirad halte ich für extrem gefährlich (für sie selbst und den Gegenverkehr),
weil keine Kontrolle über das Fahrzeug besteht. Diese Fahrweise gestattet kaum
gefahrlose Lenk- oder Ausweichmanöver, der Gegenverkehr muss "aus der Bahn
flüchten". Außerdem beschädigt diese Fahrweise die ohnehin schon
schlechten Wege noch stärker.
.......
Mit freundlichen Grüßen
W. B. Leoben / Österreich
|