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Tansania Infos
5/2008 Grenzübergang Tansania / Mosambik (Rufuma River) Der Grenzübergang ist definitv zur Zeit benutzbar. Allerdings
querten im letzte Monat nur 3 Fahrzeuge diesen Übergang. Kilimanjaro Airport schnelle, korrekte Abfertigung. Geben Sie auf dem Einreiseformular unbedingt eine Zieladresse an. (Impala Hotel Arusha usw.) Tunduma / Nakonde Nach wie vor herrscht dort ein wildes Durcheinander, die Abfertigung ist aber korrekt, soweit man anstandslos seine Gebühren bezahlt. Zudem hat Tanzania eine neues Abfertigungsgebäude an dem man aber zumindest jedes Schild vergessen hat. Entsprechend muss man sich durchfragen. (links Polizei, rechts Zoll, im Hinterzimmer die Straßengebühr) Auf der sambischen Seite ist alles durcheinander. Zuerst muss man das Carnet an der Ausfahrt registrieren lassen, dann zurück zum Hauptgebäude zur Carbontax, weiter zur Straßengebühr im Container, zum Zoll und Polizei im Hauptgebäude, dann zur Ausfahrt-Kontrolle anschliessend ausserhalb des Geländes (Container rechts, oben) die Cross Border fee bezahlen. (wird 2 km später kontrolliert) Üblich, es gibt es weder Beschriftungen noch Schilder. Stand 2010, siehe auch unter Sambia. Holili (bei Hima) wollte man bei der Einreise Kenia / Tansania das handgeschriebene Carnet nicht anerkennen. Zudem mussten wir lange um die Gültigkeit der Visas diskutieren, bis diese anerkannt wurden. Tansania / Uganda (nach Bukoba) wurde bei der Ausreise die Strassengebühr nicht nacherhoben. Dort kommen selten Touristen. Visas erhielten wir immer vor Ort. Folgende Kosten entstehen: Visagebühren 50 USD pP Straßengebühr 20 USd / mon Bearbeitung für Straßengebühr 5 USD einmalig Fahrzeugversicherung 50 - 70 USD / mon. Das Carnet hatten wie vorher auf der Rückseite auch mit der Aufschrift "Tanzania" versehen. Es wurde 2006 im Gegensatz zu 2002 problemlos anerkannt und ausgefüllt. Gleiches galt bei den folgenden Grenzübertritten zu Kenya and Uganda. Wichtig, auf dem Carnet muss der Landesname "Tansania" in gleicher Schrift wie die anderen Länder eingetragen sein.
Fahrzeugvorschriften: Für Tansania sind 2 Warndreiecke vorgeschrieben. Eine entsprechende Kontrolle fand bisher nie statt. Überhaupt werden Touristenfahrzeuge an Polizeikontrollen bevorzugt behandelt. Meist kommt es zu einem kurzen, freundlichen Gespräch, ohne dass eine Kontrolle stattfindet. Wenn, dann wird nach der Fahrzeugversicherung gefragt. Dagegen werden einheimische Fahrzeuge, vor allem die Kleinbusse sehr oft kontrolliert. Für Tansania ist ein internationaler Führerschein vorgeschrieben ! Hierzu folgendes Mail: .. Er wird sofort ausgestellt wenn ein Kartenführerschein vorliegt.
(Kann man mitnehmen - sofort ! jedenfalls in BW) Verkehr: Roadblocks, (Polizeikontrollen) gibt es zumindest auf allen grossen Durchgangsstrassen sehr häufig. Gleiches gilt für alle Orts Ein- und Ausgänge. Zudem befinden sich auf allen Strassen schlecht sichtbare "Bamps" die das Tempo deutlich mildern. Der Busverkehr mit klein und grossen Bussen bestimmt den Überlandverkehr. Leider wird gerast was das Zeug hält, entsprechende Unfälle sind häufig. Überholvorgänge finden ohne Beachtung des Gegenverkehrs statt. Dabei werden oft noch Essensreste aus dem fahrenden Bus geworfen. Innerhalb der Städte herrscht starker Verkehr. Schwere Busunfälle kommen oft vor. Ein schlimmes Beispiel finden Sie unter "Presseberichte". Kreisverkehre sind häufig. Die meisten Fahrzeuge sind Dieselfahrzeuge, deren Einstellung immer starken Rauch verursacht. Eine unangenehme hohe Luftverschmutzung ist daher oft vorhanden. Versicherung: Die Fahrzeugversicherung ist obligatorisch und wird durch einen Aufkleber an der Scheibe nachgewiesen. Bei Polizeikontrollen, bei denen wir meistens durchgewunken wurden, wurde einzig auf diesen Aufkleber geachtet. An den Grenzübergängen wird offensichtlich eine weit höhere Gebühr, als im Lande selbst verlangt. Während wir an der Grenze für einen Monat 50 US bzw. 70 USD bezahlten, kostete in einem Versicherungsbüro in Arusha eine 2 Monatspolice nur 20 USD. Wer die Grenzen überschreiten will, ist gut beraten sich gleich mit der "Comesa Card" auszurüsten. Diese gibt es ebenfalls bei den meisten Versicherungsbüros, Preis für eine 2 monatige Police 50 USD. Damit sind alle Nachbarländer abgedeckt. Die Comesa Card gilt für " ANGOLA, BOTSWANA, BURUNDI, DEM.REP.CONGO, DJIBUTI, EGYPTEN, ERITREA, ETHIOPIEN, KENIA, LESOTHO, MALAWI, MOZAMBIQUE, NAMIBIA, SÜDAFRIKA, RWANDA, SOMALIA, SUDAN, SWAZILAND, TANZANIA, UGANDA, ZAMBIA, ZIMBABWE." Die gültigen Länder müssen auf der Karte vermerkt sein. Kaufen Sie sich diese Versicherung bereits weit vor dem Grenzübertritt sobald Sie irgendwo auf ein Versicherungsbüro stossen. http://www.comesa.int/ Mail: Hallo Herr S., Strassengebühr: An der Grenze wird zudem eine monatliche Strassengebühr von 20 USD + 5 USD Bearbeitungsgebühr erhoben. Eine Kontrolle bei der Ausreise findet an den grossen Grenzübergängen statt. Sie müssen dann nachbezahlen, für die Monate die das Fahrzeug im Land war. Visa: Visas erhalten Sie in den Ostafrikanischen Ländern Tansania, Uganda und Kenya an allen Grenzstationen unbürokratisch ausgestellt. Die Ausstellung erfolgt auf Wunsch bis 3 Monate und gilt innerhalb dieser Länder zum mehrmaligen Grenzübertritt. Sie können also problemlos nach Kenya oder Uganda reisen und müssen bei der Rückkehr nicht erneut Visagebühren bezahlen. Bei der Einreise in dem Nachbarland werden allerdings die dortigen Visa-Gebühren ebenfalls fällig. Für Deutsche betragen die Visagebühren zur Zeit: Tanzania 50 USD /3 Monate, Uganda 30 USD /3 Monate. Für Kenya gibt es mehrere Abstufungen v. 20 USD (Transit, 7 Tg.) 50 USD Touristenvisa /3 Monate. Die Grenzbeamte in Tansania können bis auf 6 mon. verlängern. Bei längeren Aufenthalten müssen Sie innerhalb des Landes rechtzeitig einen Antrag stellen. Sicherheit: In einigen Grenzgebieten, insbesondere in der Nähe zu Burundi und vor allem entlang des Lake Victoria auf der Fahrt nach Bukoba wird man zum Schutz vor Wilderern und Rebellen von einer Polizeiescorte begleitet. Dort sind entsprechende Kontrollstellen eingerichtet an denen man einen bewaffneten Mitfahrer zur Begleitung erhält. Die braun unterlegte Strecke ist begleitpflichtig. In Nähe der Srecke zu Ruanda wurde Gold gefunden. Kontrollen sind dort häufig und man sollte zügig durchfahren und keine Pausen in Waldgebieten einlegen. Autovermietungen: In Tansania erhalten Sie hauptsächlich nur Fahrzeuge mit Fahrer. Ausnahmen sind zwar über den Preis möglich, oder sind sehr teuer. Einige Adressen hierzu: http://www.safaris-tz.com/default.htm Folgendes ist zudem möglich: Zwischenzeitlich erfuhren wir noch: In Tanzania - Dar Es Salaam - hatten wir einen Asia Rocsta (Jeep Nachbau) bei Avis gemietet für 80USD - selfdrive. Avis hat zudem auch Vitara´s im Angebot. Leider antwortet man nur zögerlich auf Mails. (avis@raha.com) Weiterhin scheint http://www.fortescarhire.com/ empehlenswert und vermietet landesweit ab Arusha. Von Arusha zum Flughafen Kilimanjaro kommen Sie mit einem Shuttle Bus. Dieser verkehrt zwischen dem Impala Hotel und dem Flughafen für Flüge mit KLM. Kosten: 10 USD /pP Bei anderen Flügen ist meist nur ein Taxi möglich. (50-80 USD für Moshi und Arusha) Sollten Sie Gelegenheit haben, den Film 'Darwins Nightmare' zu sehen, so lassen Sie sich dieses nicht entgehen. Hintergründe wie man sie nicht noch eimmal findet. Sehr empfehlenswert! Die beste Reisezeit für Tanzania richtet sich wie allgemein im afrikanischen Bereich nach den Regenzeiten. Empfehlenswert sind die Monate Januar und Februar, sowie von Juni bis Anfang Oktober. Die anderen Zeiten sind Regenzeiten, in denen das Land buchstäblich unter Wasser ist. Wer es einmal erlebt hat, der meidet diese Zeit-Bereiche. Im Januar und Februar kann es allerdings sehr heiß und schwül werden. Ausgestattet mit 3 Reiseführern hatten wir unsere ersten unsere Touren in Tanzania gestartet. Sehr enttäuscht waren wir, als wir feststellen mussten, dass fast keine Übernachtungsmöglichkeit mehr vorhanden war, bzw. mit den Büchern übereinstimmte. Um diesem Dilemma abzuhelfen haben wir uns zwischenzeitlich noch den englischsprachigen Lonely Planet, "East Africa" und nach einer Empfehlung aus Arusha den Reise Know How "Tanzania" zugelegt. Beide Reiseführer sind deutlich besser, aber gerade auch der Lonely Planet hatte aus unserer Sicht noch erhebliche Lücken. Dagegen hat uns der "Reise Know How Tansania" überrascht. Das Buch ist bisher das Einzige, das umfassend auf alle Fragen eine Antwort hat. Wer Tansania besuchen will, ist mit diesem Buch optimal ausgestattet. Das gilt aus unserer Sicht für Selbstfahrer, wie für Pauschalreisende. Karten Der Könemann "Tanzania" wird mit einer Reisekarte ausgeliefert. Diese ist einfach, umfasst aber die notwendigen Touristenstrecken. Wer mehr will erhält bei www.geosmile.de umfassende Bestellmöglichkeiten von Karten weltweit. Karten können Sie auch einfach mit unserer Reise & GPS CD selbst ausdrucken. Handys / Cellphone auch für Internetverbindung Alle gängigen europäischen Sim-Karten sind verwendbar und funktionieren im ganzen Land - soweit Netzverbindung besteht. Internet-Verbindungen sind nicht möglich. Die Gespräche nach Europe sind sehr teuer. 10-30 Euro pro kurzem Gespräch sind normal. Wesentlich billiger fahren Sei mit einer einheimischen Sim-Karte, die sie überall erwerben können. Ein 3 -Minutengespräch nach Europa kostet dann deutlich unter 1 Euro. Auch GPRS /UMTS ist möglich. Celtel oder Zain-Simkarten für das Internet (GPRS /UMTS) aktiviern: SMS mit Text "access" an 232 senden. (Ohne Anführungszeichen) Bestätigung kommt umgehend, Telefon muss neu gestartet werden. Scratchcard-Eingabe: *104*nummer# senden Guthabenabfrage *102# senden ... und 2010 alles wieder anders. Unsere Celtel Simkarten funktionieren nicht mehr. Neue Simkarten (Zain) benötigen eine Freischaltung im Shop und Benutzername "Zain", Kennwort "#99#". Einfacher: Simkarte oder Stick von Vodacom. Simkarte funktioniert bei Sony Ericsson sofort, ohne weitere Eingabe. Leider nicht bei Nokia. Parkgebühren in Tanzania sind eine heikle Geschichte. Einerseits sind die Parks ausgesprochen tierreich, andererseits haben die Gebühren ein Niveau erreicht, das jenseits von "Gut und Böse" angesiedelt ist. Gerade Selbstfahrer werden erheblich und in unverständlicher Höhe zur Kasse gebeten. Schlafen Sie vor dem Park und sparen Sie die Campingebühr. Es lohnt fast immer. Diese Möglichkeiten finden Sie bei unseren GPS-Daten.) Neue Gebühren ab 2006 (zutreffend auch 2009):
Beispiel 2 Personen Ngoro Crater mit eigenem ausländischem Fahrzeug und Campingübernachtung im Park: 200+50+50+40+30+30= 400 US$ /24h Leider sind viele Campsites die in den Reiseführern aufgeführt sind nicht mehr vorhanden. In unseren GPS-Daten finden Sie daher eine Liste der tatsächlich vorgefundenen Plätze. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ist aber auch nicht weit davon entfernt. Auf der Westseite Tanzanias gibt es praktisch keine Plätze. (einzige Ausnahme Katavi NP) Auch Kigoma hat keinen Campingplatz mehr. Dieser war bei unserem Besuch nicht mehr bewacht und unbenutzbar. Einzige Möglichkeit in Kigoma ist das Hilltop Hotel. Kein Camping, ab ca 60 USD im Doppelzimmer. In den westlichen Bereichen finden Sie unsere "wilde Übernachtung" mit einem grünen Kreuz gekennzeichnet. Keine Möglichkeit fanden wir auch auf der Strecke Iringa-Dodoma-Arusha. (Wer noch auf das Chapuya Camp in Beschreibungen stösst, das hat leider Ende 2005 bereits wieder geschlossen. Info: mrhotels@hotmail.com)
Von Tunduma über Dar es Salam nach Moshi und Arusha Green view Campsite 60 km vor Iringa 30 km vor Ruaha NP. Leider stiegen die Preise 2008 auf 15 US $ pro Person / Tag. Das ist
für Tansania der ausgefallenste Preis und nicht vertretbar. Es kamen in der Ortschaft
weitere 3 Campsites hinzu, bei denen Sie sich zuerst erkundigen sollten. Riverside Campsite, 12 km nach Iringa in Richtung Morogoro (nur vorbeigefahren) http://www.riversidecampsite-tanzania.com Baobab Campsite, direkt am Fluss, sehr reizvoll. Duschen und WC sauber. Mikumi Tan-Swiss Hotel (ausserhalb des Nationalparks) Saubere Anlage, der europäische Einfluss ist unverkennbar. Die Campseite ist 2008 im Aufbau. Campen trotzdem möglich. Joseph Gwerder 00255 784246322 00255755191287 zillern@vtxmail.ch P.O.Boxx 55 Mikumi Morogoro Tansania
Schmutzig, kein Wasser, keine Toilette, teuer - Sie müssen handeln- nicht akzeptabel
Die genauen GPS-Daten aller genannten Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie in unserer Reise und GPS CD. Wer als Selbstfahrer aus dem südlichen Afrikabereich kommt, ist normalerweise mit einer "CADAC" Gasflasche (blau) ausgerüstet. Dieses System gibt es ab Tanzania nicht mehr. Trotzdem finden sich einige Stellen, wo man diese Gasflaschen füllen kann. (Alle Positionen bei unseren GPS-Daten.) Wir fanden folgende Möglichkeiten: 1. Peponi Campsite 2. Moshi, Boma Road, Dort gibt es einen kleinen Gasladen, der Wege zur Füllung kennt. Nicht gefüllt werden konnten die CADAC-Flaschen in Arusha und Dar es Salam.
In Tanzania ist die Währung der "Tanzania Schilling". Sprich "Tschilinga" Die Währung leidet unter einem jährlichen Verlust von ca 15 %. Daher lohnt es sich kaum, größere Beträge für den nächsten Urlaub aufzuheben. 2005 lag der Umrechnungskurs für 1000 TS knapp unter 1 USD. Beim Umtausch bei allen Banken wurden USD und Euro akzeptiert. Gelegentlich waren weitere Währungen nicht aufgeführt, das heißt, wer mit Schweizer Franken, oder Rand kommt, kann möglicherweise nicht mit der gleichen Akzeptanz rechnen. Alle Scheine werden genauestes kontrolliert und gehen bis zur Auszahlung durch viele Hände und Kontrollstellen. Auszahlungen sind selten schnell, aber durchaus korrekt. Gelegentlich wird man sogar bevorzugt behandelt, gerade wenn grosse Schlangen im Schalterraum vorhanden sind. Nur Barkleys Banken: Vergessen Sie ihre Euro Bankkarte mit Geheimnummer nicht. Sie können bis 400.000,-- TS pro Tagesaktion an Bankautomaten abheben !! Fast landesweit wird zudem 2008 auch die Visa-Karte an den Bankautomaten akzeptiert. Die zulässigen Beträge liegen zw. 60.000 und 300.000 TSH Traveller-Schecks: Kurz, nehmen Sie keine mit !! Die Banken in Ostafrika nehmen
diese Schecks nicht mehr an, oder verlangen bei Einzahlung auf ein Konto eine Wartezeit
von 30 Tagen. Wirklich einlösen können Sie Traveller Schecks nur noch in
den Forex Büros. Diese sind selten und ziehen zusätzlich vom Geldkurs noch
rd. 10 % ab. Vorbeugung ist unverzichtbar. Aus eigener Erfahrung wird "Malarone" empfohlen. Fragen Sie Ihren Arzt und begnügen Sie sich keinesfalls mit Mitteln wie Resochin oder Paludrine. Die Wirksamkeit dieser Medikamente soll bereits unter 40 % liegen. Doch kaufen Sie nicht in Afrika weil: Afrika 2003: Eine aktuelle Studie der WHO in sieben afrikanischen Ländern (Gabun, Ghana, Kenya, Mali, Mozambique, Sudan, und Zimbabwe) hat ergeben, dass dort viele gefälschte und verfälschte Malariamittel gehandelt werden. Bei den eher billigen Chloroquinpräparaten wurden bis zu 23% Fälschungen gefunden, bei den teureren Malariamitteln betrug die Fälschungsrate sogar bis zu 90 %. Ein Satz dazu aus einem E-Mail: Hi All, Wir haben zwischenzeitlich vor Ort von so vielen Infektionen gehört, dass wir nur dringend zur Vorbeugung raten können. Unterschätzen Sie dieses Thema bitte nicht. Praktisch jeder, der über einige Wochen hinweg in Feuchtgebieten ist, ist hoch gefährdet. Gerade erhielten wir wieder Kenntnis von einem jungen Holländer, der eine Woche in Ndola war und schon auf dem Rückflug Malariaanfälle hatte. Weiterführende Informationen zum Thema Malaria finden Sie hier. Da ist noch etwas, vor dem wir warnen wollen. In den Feuchtgebieten, ja auch in Lusaka, eigentlich vom Okawango bis zum Malawisee (nicht in Namibia und in den Trockengebieten) gibt es eine Fliege, genannt "Putsi Fly" (Dermatobia hominis). Die Fliege sieht aus wie unsere Schmeissfliege. Diese legt ihre Eier in Wäsche, die vorwiegend unter Baumen zum Trocknen aufgehängt ist. Bei Hautkontakt nisten sich diese Eier in der Haut ein und entwickeln sich zu einer Made, die im Endstadium nach einiger Zeit austritt. Verhindern kann man das durch heisses Bügeln der Wäsche. Damit werden die Eier abgetötet. ( Wer bügelt schon im Urlaub seine Wäsche...) Hat man so etwas erwischt, decken Sie einfach die Stelle mit Fettcreme ab und nach 1 - 2 Tagen ist die Made abgestorben und kann ausgedrückt werden. Die Wunde heilt zögerlich ab. Spätfolgen sind nicht zu befürchten. (Wir können aus eigener Erfahrung berichten....) Ach ja, erwischen kann man das natürlich auch bei einer Übernachtung, wenn die Bettwäsche nicht ordentlich gebügelt wurde. Ein eigener Leinenschlafsack verhindert das. Vor Ort:
112 gilt für alle internationale Handynetze (mit GSM-Standard). Auswärtiges Amt:
ADAC Notrufnummern:
Euroscheckkarte:
Kreditkarten:
Tanzania ist übersät mit einem dichten, im manchen Bereichen
fast übermäßigen Tankstellennetz. Das heisst, solange Sie sich auf
einer Teerstrasse bewegen sind Benzin und Diesel leicht zu bekommen. Anders wird es
aber sofort, wenn Sie diese Bereiche verlassen. Auf Nebenstrassen und besonders auf
der Westseite Tanzanias gibt es fast nichts. Hier ist oft eine hohe Reichweite gefragt.
Zum Kilimanjaro Airport kommen Sie nur mit KLM, Ethopian und mit Condor. Leider ist gerade der Ferienflieger Condor teuer und mit unangenehmen Sitzabständen versehen. Auch kleine Personen finden nicht ausreichend Platz. Spätestens bei 1,80 m beginnt das Jammern in der Maschine wenn Sie stundenlang mit schwerem Kniekontakt sitzen müssen. Für eine 1,90 m grosse Person ist es völlig unmöglich in den Sitzen Platz zu finden. Vielen bleibt da nur ein Stehplatz. Condor ist daher nicht empfehlenswert und für große Leute aus eigener Erfahrung wirklich ein Horror. Ganz abgesehen davon, zahlen Sie fast doppelt soviel wie Ihr Nachbar, der eine Pauschalreise gebucht hat. Rechnet man die verstecketen Kosten objektiv zusammen, liegt man meist über den Preisen von KLM und das bei wesentlich schlechterer Leistung. Auch fliegt die Condor auf dem Rückweg über Mombasa mit längerem Aufenthalt. Dort ist es meist unangenehm, ohne Sitzplatz, heiss und laut. Von wegen Direkt ! Vorsicht, wenn Sie nur einen Hinflug haben und den Rückflug vor Ort buchen wollen. Alle drei Kilimanjaro Airport anfliegenden Fluglinien (Condor, KLM und Ethopien Airlines) verlangen bei einem Flug von Kili Airport 70 % des Hin- und Rückfluges für den einfachen Flug nach Europa. Damit kommen Sie z. B. bei KLM schon mal leicht über 900 USD für einen einfachen Flug. Die anderen beiden Fluglinien sind kaum billiger. Alternative: Die preisgünstigsten Flüge gibt es ab und nach Nairobi. Hier liegen die Preise um 550 USD (einfacher Flug). Nach Nairobi kommen Sie ab Arusha oder Moshi einfach mit den täglich mehrfahch verkehrenden Buslinien Impala oder Riverside. Die bringen Sie direkt zum Nairobi Airport und holen Sie auch ab. Die Fahrt dauert etwa 4 h ab Arusha und ist erträglich. (riverside_shuttle@hotmail.com). Für diese Fahrt zahlen Sie z.Z. 25 USD pP. Allerdings brauchen Sie eventuell ein Visa, das dann noch hinzuzurechnen wäre. Der Differenzgewinn bei den Flügen ist aber so enorm, dass man das wegstecken kann. (knapp 300 USD pP !!) Soweit Sie sich in Tanzania auf den grossen Durchgangsstraßen bewegen, kommen Sie ohne GPS aus. Problematisch sind aber viele unbeschilderte Verbindungen gerade auf der Westseite. Hier wäre es vermessen, solche Touren ohne entsprechende Hilfsmittel anzugehen. Auch viele Nationalparks sind unzureichend beschildert. Zwar sind oft am Anfang Hinweisschilder vorhanden, im weiteren Verlauf aber fehlt dann alles. Wer also nicht nur Durchfahren will, der ist gut beraten sich mit einem entsprechenden Gerät auszustatten.
In vielen Parks sind grosse Strecken im Sand zurückzulegen. Hierzu empfiehlt es sich immer den Luftdruck abzusenken, damit die Auflagefläche des Reifens erhöht wird und sich damit das Einsinken in den Sand verringert. Wer aber den Luftdruck senkt, der muss auch in der Lage sein, diesen wieder zu erhöhen. So macht das nur Sinn, wenn gleichzeitig ein Kompressor mitgeführt wird. Ansonsten verwenden Sie besser und solange es reicht den Allrad, da irgendwann ja wieder Steine und Teer kommen und dort unbedingt ein ausreichender Luftdruck vorhanden sein muss. Eine fast schon zum Kult erhobene Frage ist die, wieweit denn nun der Luftdruck abzusenken ist. Das ist einerseits von dem Reifen und dem Fahrzeug abhängig, andererseits sollte ein Fahren auf der Seitenwand, die die schwächste Stelle des Reifens darstellt, unbedingt vermieden werden. Wir empfehlen daher bei Notwendigkeit die Absenkung in mehreren Stufen, wobei der tiefste Wert keinesfalls unter 1,0 Bar liegen darf. Werte unter einem Bar machen Seitenwandschäden und / oder Laufflächenablösungen wahrscheinlich. Dieses deshalb, weil die Seitenwand bei zu niederem Druck walkt und knickt, was nach einiger Zeit zum Bruch des Gewebes führt. Das Ergebnis sind Reifenplatzer, die dann auftreten, wenn man schon lange nicht mehr an die Druckabsenkung denkt. Da manchmal immer noch von Absenkungen in Bereiche von 0,6 bis 0,8 bar geredet wird, möchten wir uns aus Sicherheitsaspekten ausdrücklich dagegen aussprechen. Denn eines ist unbestreitbar - je weiter der Luftdruck abgesenkt wird, umso stärker steigt die Gefahr eines Reifenschadens. Gerade in Afrika spielen aber auch noch die im Sand verborgenen Stacheln von Akazien o.ä. eine weitere Rolle. Sie können leicht bei zu hoher Absenkung die Seitenwand durchstoßen. Für die üblichen japanischen Geländefahrzeuge halten wir eine Maximalabsenkung auf 1,3 oder 1,4 bar für den richtigen Wert. Vergessen Sie auch nicht, das Aufpumpen der 4 grossen Geländewagenreifen mit einem kleinen Kompressor dauert manchmal mehr als eine Stunde. Dazu machen noch viele der kleinen Kompressoren nach wenigen Minuten eine lange Abkühlpause.
Reduzierter Druck / Normalzustand
Häufiger als in hier kommen in Afrika Reifenplatzer
vor. Die Ursache ergibt sich in der Regel aus
der Benutzung mit zu geringem Luftdruck und / oder Gewebebrüchen durch
Kantenfahren. Wie verhält man sich nun bei einem Reifenplatzer ? Die wohl wichtigste Erfahrung ist, ja nicht gegenzulenken. Halten Sie einfach das Lenkrad stur fest und fahren Sie unter Gaswegnahme und minimaler Korrektur geradeaus bis das Fahrzeug steht. Wer lenkt und bremst hat schon verloren, gerät gerade bei Schaden an der Hinterachse in eine Schleuderbewegung die man nicht mehr aufhalten kann ! Tansania ist sicher kein Einkaufsparadies nach unseren europäischen Vorstellungen. Grosse Supermärkte sind selten und beschränken sich auf Dar es Salam und Arusha. Hier finden sich die allseits bekannten "Shoprite" Märkte, die unseren Vorstellungen doch sehr nahe kommen. In Dar es Salam sind es deren 3, die aber etwas kleiner dimensioniert sind als der Shoprite-Markt in Arusha. In allen anderen Städten sind Sie auf kleine Geschäfte angewiesen. Gelegentlich haben indische Händler die besten Lebensmittel zu bieten. Oft weist ein einfaches Schild mit dem Zusatz "Cash and Carry" den Weg. Erwarten Sie aber nicht zuviel, es deckt immer nur die Grundversorgung nach unseren Vorstellungen. Offen sind die Geschäfte meist die ganze Woche. Am Sonntag bis 13.00 h. Die Shoprite-Positionen finden sich bei unseren GPS-Daten.
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