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Sambia Tanzania Sambia S. 3


 

07.10.2002

Entlang am Viktoria-See geht es weiter in Richtung Mwanza, einer wirklich verrückten Stadt. Hier gleicht alles einem Ameisenhaufen, mit einem Unterschied, dass es dort geordneter zugeht. Hier fährt jeder wo und wie er will, Fußgänger und Radfahrer müssen um Ihr Leben fürchten. Dazu kommt noch ein Straßenzustand, der meistens einem Matschfeld gleicht. Wir Suchen einen Markt und kaufen was wir an uns bekannten Lebensmitteln erhaschen können. Sogar einen Supermarkt, allerdings mit kläglichem Angebot finden wir.

In dieser Stadt hält uns nichts. Weiter, der Weg ist das Ziel. Also geht es zur Fähre Kikongo - Busisi. Wir gelangten als letztes Fahrzeug auf die letzte Tagesfähre und wurden wenige Minuten danach wieder weggeschickt. Ein angebliches Regierungsfahrzeug, beladen mit Hühnern und Lebensmitteln hatte Vorrang. Nach Protest kamen wir doch mit. Allerdings hielt man ganz offen die Hand auf. Umsonst.

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Eine Übernachtungsmöglichkeit fanden wir nicht mehr. Also blieb nur der Busch übrig.

Strassenzustand: Gute Teerstrasse bis Mwanza. In Mwanza viel Matsch und viele grosse Löcher auf den teilweise vorhanden Teerstrassen. Weiter bis zum Fährenabzweig Teerstraße in gutem Zustand. Ab dort bis zur Fähre Piste.


08.10.2002

Unser heutiges Ziel ist weit, Kigoma soll es sein und wir haben uns auf einen anstrengenden Fahrtag eingerichtet.. Entlang an der Grenze von Burundi fahren wir durch bewaldetes Hochland. Die Strecke ist angenehmer als erwartet, die Piste mal kein Wellblech. An 3 oder 4 Flüchtlingslagern kommen wir vorbei. Autos sehen wir praktisch nur von UNICEF oder UNHCR. Alles nur große allradgetriebene Fahrzeuge in bestem Zustand.

Kurz vor Kigoma treffen wir das einzige ausländische Fahrzeug auf dieser Tour. Ein gew. Reiseunternehmen aus Südafrika mit Landcruiser, Anhänger und 5 Gästen auf dem Weg zum Gombe-Stream NP. Der Fahrer war wohl zu unaufmerksam und hat sich an einer Bump die Hinterachse des Anhängers ausgerissen. Das Zugfahrzeug ist aber noch fahrbereit, so dass er unsere angebotene Hilfe nicht benötigt.

Rechtzeitig treffen wir in Kigoma ein. Entgegen den Angaben im Reiseführer ist ein Campingplatz nicht aufzutreiben. Schließlich schlafen wir für 60 USD in einem angenehmen Zimmer des Kigoma Hilltop Hotels, direkt über dem Ufer des Tanganika-Sees. Tolle Aussicht.

Strassenzustand: Vertretbare Piste auf der ganzen Strecke mit Ausnahme Diobahika-Nyakanaz. Diese Stück ist Teerstraße in gutem Zustand.


09.10.2002

Von Kigoma aus starten wir entlang des Gombe Stream Nationalparks in Richtung Burundi. Die Straße ist schwierig und erfordert Allradantrieb. Leider müssen wir feststellen, dass die Parkgrenze längst von Wohnsiedlungen und Anpflanzungen zurückgedrängt worden ist. Da wo da Schild "Jane Goodall Gombe Stream" auftaucht, sehen wir nur Felder und Hütten. Danach drehen wir ab. Die Militärpräsens in Richtung der Grenze zu Burundi ist nicht unser Fall. Lieber versuchen wir die auf der Karte eingezeichnete Strecke am Ufer entlang in Richtung Süden. Es ist die Strecke von Kigoma über Mayobozi, Halembe nach Magambo.

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Doch unterwegs, gerade nach der Flussüberquerung kurz nach Halembe hört die Strasse am Ufer auf. Zwar kommen wir noch mit Mühe mit einer Fähre über den Fluss, doch dann streiten sich die nächsten Dorfbewohner ob man uns willkommen heissen soll oder uns verjagen soll. Der Abzweig nach Malambo ist nicht mehr vorhanden. Also ziehen es vor von selbst zu gehen, fahren zurück und schlafen auf der Strasse an der Fähre.

Strassenzustand: Kigoma entlang des Gombe Stream 4 WD - Piste, Piste von Kigoma nach Magambo mit Fährenübersetzung. Kurz vor Magambo 4 WD. Keine Weiterfahrt möglich. Strassenende.


10.10.2002

Nach ruhiger Nacht geht es wieder auf die Fähre. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Rampe der Fähre mit unserer Winde anzuheben um auffahren zu können. Wir fahren zurück nach Kigoma, eine andere Möglichkeit bleibt uns nicht. Dort wird vollgetankt und dann geht es weiter, die Hauptstrasse am See entlang in Richtung Mpanda.

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Wegweiser gibt es keine, nicht einmal der Abzweig auf die Hauptstrecke nach Mpanda ist beschildert. Glücklicherweise stimmen hier die Karten und das GPS-Gerät weist uns den Weg. Anfangs haben wir staubige Piste, doch dann kommen Wälder und Berge. Die Landschaft ändert sich zusehends, meist sind wir in grossen Wäldern unterwegs und fast immer alleine. Gegenverkehr ist selten, wenn, dann aber lebensgefährlich, weil die entgegenkommenden Kleinbusse rasen wie der Teufel. Nach Kasaba kommt uns bis Mpanda dann kein Fahrzeug mehr entgegen. Dafür verschlechtert sich der Strassenzustand zusehends. Allrad ist jetzt erforderlich. Teilweise gibt es starke Auswaschungen, aber auch langezogene, tiefe Sandfelder.

Wir finden hinter einer hohen Felsformation einen angenehmen Übernachtungsplatz.

Strassenzustand: Anfangs in Kigoma noch Teerstrasse, dann zunehmend schlechtere Piste, ab Kasaba ist Allrad erforderlich.


11.10.2002

Weiter geht es durch hügelige Landschaft auf holperiger, manchmal auch sehr sandiger Strecke. Die vielen quer auf der Straße liegenden Holzstücke zeugen von liegengebliebenen Fahrzeugen. Wir kommen problemlos durch. Dann erreichen wir Mpanda. Oh, nicht gerade einladend. Fragen nach der Richtung werden meist nicht verstanden, man spricht eben nur Kisuaheli. Doch die Tankstelle zu finden ist nicht so schwierig. Strom zum Tanken gibt es nicht. Also wird von Hand gepumpt.

Wenige km nach dieser Tankerei kreischt unsere Benzinpumpe furchtbar. Trotz zusätzlichem Sieb haben wir wohl etwas Schmutz erwischt. Die Pumpe macht zwar Krach, hält aber weiterhin und wird später in Lusaka ausgewechselt.

Ohne grossen Aufenthalt fahren wir weiter in Richtung Katavi Nationalpark. Hoffentlich ist es dort amgenehmer. Unterwegs müssen wir die Hoffnung aufgeben, irgendwo eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Also melden wir uns am Parkeingang an und zahlen mal wieder 100 USD. Davon sind 40 USD für die Übernachtung auf dem Campground, der Rest ist Parkgebühr. (24 Std) Dafür, so erklärt man uns werde der Platz auch Tag und Nacht bewacht - und man entschuldigt sich für die Preise, die erklärt uns der sehr bemühte Chef, werden nicht von Ihnen gemacht. Überhaupt, nirgends in Tanzania hat man sich so freundlich um uns bemüht wie hier. Am nächsten Tag werfe ich einen Blick ins Parkeingangsbuch. Es sind kaum Besucher verzeichnet, vielleicht 50 dieses Jahr !

Strassenzustand: Teilweise schwere, tiefsandige Allradstrecke bis Mpanda. Von Mpanda bis Katavi NP Piste Allrad nicht mehr unbedingt erforderlich.


12.10.2002

Einen Geheimtipp, nannten manche Reiseführer den Katavi - NP. Sie haben recht. Am See des Parks finden wir zahlreiche Tiere, auch Löwen und große Herden. Es ist nicht unähnlich dem Ngorogoro Krater. Kommt man von der Hauptstrasse über den Berg, eröffnet sich einem eine grosse, weite Ebene, von Wald umrahmt, mit großen Leberwurstbäumen und unzähligen Tieren.

Dabei sind wir die einzigen Touristen. Herrlich und empfehlenswert.

Am Nachmittag fahren wir weiter in Richtung Sumbawanda. Es wird schwierig einen geeigneten Übernachtungsplatz zu finden. Schließlich ist es schon dunkel, als wir endlich etwas abseits von der Strasse hinter einem großen Baum unser Lager aufschlagen.

Strassenzustand: Allrad ist innerhalb des Parks unerlässlich. Die Verbindungsstrasse von Mpanda nach Sumbawanda ist einfache Piste, Allrad nicht erforderlich.


13.10.2002

Von unserem Übernachtungsplatz vor Sumbawanda geht es weiter in Richtung Mbala /Sambia. Einen Abzweig können wir zuerst nicht ausmachen, die Karte stimmt auch nicht, also fragen wir die Polizisten in Sumbawanda nach dem Weg. Von 3 verschiedenen Polizisten auf der Straße erhalten wir 3 verschiedene Auskünfte, die allesamt in die Irre führen.

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Karte und Wirklichkeit

Schliesslich vertrauen wir nur noch unserem Laptop und den 20 Jahre alten Russenkarten, die wenigstens einigermassen die richtige Richtung zeigen. Wie sich nach einigen Kilometern herausstellt, sind wir schließlich auf dem richtigen Weg. An der nächsten Weggabelung sieht es aber wieder düster aus. Keiner versteht englisch und die Ungenauigkeit der Karten lässt uns zweifeln. Mehrfach fahren wir kilometerweit in die falsche Richtung. Immer wieder stellen wir mit dem GPS fest, das nein, das kann es nicht sein. Mit Beharrlichkeit gelingt es aber dann doch und wir finden uns auf der richtigen Strecke, die aber kaum ein Vorwärtskommen zulässt. So 10 km schaffen wir in der Stunde. Mörderlich, Schlagloch an Schlagloch und tiefe Auswaschungen. Allrad ist unumgänglich. So geht es weiter, bis wir an einem Schlagbaum landen. Aha, das muss die Grenze sein.

Allerdings ist alles abgeschlossen und keiner da. Also machen wir uns auf die Suche und kurz darauf treffen dann auch 3 oder 4 zivil gekleidete Herren ein, die sich sehr offiziell geben. Man ist im Gegensatz zur Einreise, sehr freundlich und behilflich, aber auch sehr umständlich und genau.

Alles wird genauestens geprüft, Pässe und Visas, wie auch die 30 Tage Einfuhrgenehmigung für unser Fahrzeug. In wenigstens 3 Büchern muss ich Einträge vornehmen. Meist alle Passnummern, Namen und Adressen, Motor und Fahrgestellnummer und und und..

Ganz zuletzt will man noch die Gelbfieber-Impfbescheinigung sehen. Nein ohne diese dürften wir nicht einmal ausreisen.

Schließlich wird der Schlagbaum so nach etwa 30 - 40 Minuten angehoben und wir dürfen weiter. Im Niemandsland zwischen den beiden Ländern ist die Strecke noch schlimmer. Ohne Allrad ging nichts.

Nach etwa 2 km stehen wir wieder. Diesemal an einem Zaun mit verschlossenem Tor. Nur für Fussgänger gibt es eine Öffnung. Ich gehe rüber nach Sambia um die Lage zu sondieren. Die Türen der Grenzstation stehen offen, Papiere liegen herum, aber niemand ist da. Eine vorbeikommende Frau bringt mir mit wenigen englischen Worten bei, nein die Grenzer - die sind nicht da. Kurz darauf wird es bewegter, wir sind jetzt die beobachteten und wenigsten einer kann etwas englisch.

Es stellt sich heraus, die Grenzer sind nach Tanzania zum Einkaufen gegangen. Na ja, das ist halt Afrika, es kann dauern. Doch so schlimm wird es nicht, so nach einer halben Stunde treffen sie ein und die Abfertigung dauert keine 10 Minuten.

Hurra geschafft, wir sind wieder ins Sambia.

Auf einer ungewohnt guten Piste geht es weiter nach Mbala. Wir übernachten auf eine Lodge in Mpulunga am Tanganikasee.

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Strassenzustand: Sumbawanda bis Grenze Sambia Allradstrecke. Ab Sambia bis Mbala gute Piste, ab Mbala bis Mpulunga Teerstrasse mit gelegentlichen Löchern.