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Langzeitparken in Afrika

Info Mails Zambia:

(teilw. gekürzt und anonym gehalten)


12/2009

Hallo, wie bereits erwähnt möchte ich hiermit einen kurzen Reisebericht von unserer Sambia-Reise geben. Wir waren vom 22.10. bis 18.11.09 im südlichen Afrika unterwegs. Sie können unseren Reisebericht bzw. Auszüge davon gerne auf Ihrer web-Seite veröffentlichen.
22.10. Windhoek – Rundu
23.10. Rundu – Livingstone
Wir überquerten die Grenze zu Sambia in Sesheke. Zwar informierten wir uns im Internet und im Reiseführer (Hupe) über die Gebühren an der Grenze, aber trotzdem benötigten wir für alle Formalitäten über 2 Std. Damit andere Besucher nicht so lange brauchen folgende Empfehlung:

Zuerst kommt der Stempel in den Reisepass und der Kauf des Visums. Kostet 50 US$. Gleich daneben kann man seine Autodaten in ein dickes Buch eintragen.

Anschließend geht man links durch einen Durchgang und geht in das hintere Zimmer (Customs). Hier wird die Carbon Tax ausgestellt. Danach geht man in das Zimmer davor (links daneben) und erwirbt die Fahrzeug-Versicherung. Hier versuchte man uns eine überteuerte Fzg-Versicherung anzudrehen (für 90 Tage) ; nach kurzem „Gespräch“ haben wir dann 120.000 ZWK für die laut Visum gestatteten 30 Tage bezahlt.

Ist das erledigt, geht man nach draußen zum oberen Wohnwagen auf dem Gelände. Hier wird die Toll Fee ausgestellt. Für unser Mietauto aus Namibia mussten wir 20 US$ bezahlen. Als Letztes geht man zu dem kleinen Wohnwagen (auf dem Gelände ganz links), hier wird die Council Levy ausgestellt. Kostet in Sesheke 30.000 ZWK.

Da wir nur US$ dabei hatten, konnten wir nur die Toll Fee bezahlen. Für die anderen Gebühren kann keine Zahlung mit US$ erfolgen!! Wir hatten natürlich auch keine ZWK und in Sesheke gibt es keinerlei offizielle Wechselstuben. Nach gut einer Stunde diskutieren mit den Grenzbeamten sagte man uns, dass selbstverständlich alle Gebühren auch in Rand bzw Nam$ bezahlt werden können!!

Fazit: bei der Einreise nach Sambia noch genügend Rand oder N$ dabei haben. Beim Bezahlen auf den korrekten Umtauschkurs achten!

Die Strecke Sesheke – Livingstone befuhren wir bei der Hin- und Rückfahrt. Bei der Hinfahrt am 23.10. gab es noch viele Schlaglöcher. Aber; am 12.11.09 waren 95% dieser Schlaglöcher mit Asphalt aufgefüllt, die Straße weitestgehend instand gesetzt (einige Löcher wurden dabei allerdings ausgelassen...).

Es wurde sehr spät an diesem Tag, deshalb steuerten wir den ersten Campplatz an, den wir sahen. Ca. 25 km vor Livingstone an der M10 ist ein Campplatz „Crocodile Creek“ ausgeschildert. Dies ist ein neuer kleiner privater Platz direkt am Zambesi. Nur mit 4WD zu erreichen. Camp ist noch im Aufbau, bisher nur eine sehr einfache (aber gepflegte) Sanitäreinrichtung. Bisher max. 2-3 Stellmöglichkeiten. 5 US$ pP

24.10. Livingstone – Lusaka
Zwischen Livingstone und Zimba existiert neben vier weiteren Umleitungen immer noch die 40 km lange Umleitung über eine extrem schlechte Schotterpiste. Mittlerweile finden auch auf dieser Schotterpiste Straßenarbeiten statt...

25.10. Lusaka – Lower Zambesi NP
Benzinpreis betrug Ende Oktober 2009 ca 90 Euro-Cent (Durchschnitt 6.200 ZWK)
In Nyimba und Petauke an der Mainroad kein Benzin, im Ort Petauke und in Mfuwe(!) Benzin vorrätig.

Wir befuhren die Leopard-Hill-Road. Diese war in sehr gutem Zustand. Ohne Probleme zu befahren.

Übernachtung auf der Mvuu-Lodge ca. 20 km vor dem Parkeingang zum Lower Zambesi. Dort gibt es einen sehr gepflegten Campplatz direkt am Ufer des Zambesi mit Blick auf die badenden Elefanten. Der letzte Stellplatz (ganz links) ist besonders schön. Dieses hat natürlich auch seinen Preis - 20 US$ pP. Dafür hat aber jeder seine eigene Dusche unterm Sternenhimmel...

26.10. Mvuu Lodge – Lower Zambesi NP – Luangwa Bridge
Wie auf der Homepage dt800 beschrieben gibt es fast keine Ausschilderung zum NP. Nur ein Schild kurz vor Chongwe. Wir nutzen die Track-Navigation um den Parkeingang zu finden. Allerdings wurde die Straße kurz vor Chongwe weggespült und die Wegführung hat sich geändert! An einer Lodge erklärte man uns den neuen Weg: Kurz vor dem Airstrip Chongwe geht es links ab, links am Airstrip vorbei und dann an den diversen Abzweigungen links halten. Irgendwann stößt man auf das Flussufer am Parkeingang.

Leider haben wir es versäumt diesen neuen Weg im GPS abzuspeichern.

Geplant war, den Park nach Osten zu durchqueren. Auf der Mvuu-Lodge erhielten wir aber den Hinweis, dass die Escarpmentroad (Chakwenga-Route) von unten nach oben gut zu befahren sei. Das stimmt. Teilweise wurden sogar Brücken und Leitplanken gebaut und einige Wegpassagen frisch gescrabt. Bis auf wenige kurze Abschnitte problemlos befahrbar.

27.10. Luangwa Bridge – Mfuwe
Die Petauke Road ist in gutem Zustand, nur noch ein ganz kurzer steiniger Abschnitt.

28.10., 29.10. Mfuwe (South Luangwa NP)
2 Übernachtungen im Wilderness-Camp. Der Platz ist sehr nett, bei Bedarf kann man eine Gemeinschaftsküche nutzen. Gegenüber dem Reiseführer haben sich die Preise verdoppelt. Camping kostet jetzt 10 US$ pP.

30.10. Mfuwe – Luambe NP
Strecke gut befahrbar, im Nsefu-Sector recht viele Tiere unterwegs. Auf Grund der guten Straßenverhältnisse waren wir unserem „Plan“ einen Tag voraus. Wir dürften mit die letzten Campgäste in Luambe gewesen sein. Es war noch eine Reisegruppe aus Deutschland in der Lodge, nach deren Abreise am 02.11. wurde das Camp für dieses Jahr geschlossen. Die Parkgebühr beträgt jetzt 15 US$; Camping kostet 10+2 US$ pP

31.10. Luambe NP – North Luangwa NP
Tagesziel war das Chirundu Community Camp am Luangwa (Ponton). Dort konnten wir allerdings nicht übernachten. Erstens waren „Millionen“ von aggressiven Tse-Tse-Fliegen da und zweitens hatte das Camp einen Tag zuvor geschlossen!

Wir fuhren über die Furt in den Park und am Luangwa-Fluss im Park entlang Richtung Süden. Es waren kaum Autospuren zu erkennen, diese Straße wird wohl selten befahren. Leider auch sehr wenig Tiere unterwegs (abgesehen von den Tse-Tse-Fliegen!).

Am Mwaleshi-River nahmen wir Kurs Richtung Buffalo-Camp. Gegen 15 Uhr kamen wir dort an und fanden das Camp ebenfalls verlassen vor. Es war komplett abgebaut.

Wir wollten an dieser Stelle gleich wild campen, dies wurde leider durch drei Parkranger verhindert. Diese waren auf Kontrollfahrt. Sie waren ausgesprochen nett und freundlich, allerdings sei es verboten alleine im Park zu campen. Man bot uns an zum Gate zu fahren und dort einen Guide aufzunehmen. Dann könnten wir zurück kommen und unter Aufsicht am Buffalo-Camp übernachten. Schweren Herzens fuhren wir zum Natwange Camp am Mano Gate weiter. Das Angebot der Ranger nahmen wir nicht an, denn es war schon spät und es begann zu regnen. Am Mano Gate versicherte man uns, dass wegen dem Regen der Park nun für mehrere Tage gesperrt wird.

Beim Office am Mano Gate konnte ich einen Blick auf eine ausgehangene Statistik werfen. 2008 besuchten den North Luangwa NP 1.009 Personen !! Tendenz für 2009 – fallend.

Am Natwange Camp war kein Personal; man war über unseren Besuch sehr überrascht, aber nach 20 Minuten hatten wir Feuerholz und heißes Wasser, die herbeieilenden Attentends waren sehr hilfsbereit.

01.11. Mano Gate (North Luangwa NP) – Kaipishya Hot Springs
Nun waren wir 2 Tage unserer Planung voraus. Darum nahmen wir einen kleinen Umweg und fuhren über Shiwa Ngandu und den Heißen Quellen nach Mpika. > Empfehlenswert!

In Kaipishya gibt es einen netten Campplatz, aber in der nächsten Zeit geht es dort sehr geschäftig zu. In der Nähe wird wohl ein Wasserkraftwerk und ein Hotel errichtet. Die Bauarbeiter übernachten während dessen auf dem Kaipishya Campplatz. Der Geräuschpegel war deshalb nachts und morgens ziemlich hoch...

02.11. Kaipishya Hot Springs – Bangweulu Swamps
Bangweulu stand ursprünglich nicht in unserer Reiseplanung, aber da wir immer noch unserem Plan voraus waren, fuhren wir zu den Sümpfen. Zumal ein Farmer in Shiwa Ngandu uns ans Herz legte, die Sümpfe unbedingt zu besuchen.

Die Anfahrt in die Bangweulu Swamps über Lavushi-Manda ist recht beschwerlich. Die Straße von der Great North durch den Lavushi-Manda NP bis Chiundaponde ist sehr stark ausgewaschen; die letzten Kilometer bis Nsobe Camp sind in schlechtem Zustand. Wir fuhren bis Shoebill – trotz der Fliegen. Und: diese Mühe hat sich gelohnt! Die Stimmung am Campplatz in Shoebill ist einzigartig!!!!!! Besonders bei Gewitterregen und anschließend Vollmond! Das Personal in Shoebill ist ebenfalls sehr nett und bemüht. Toll.

03.11. Bangweulu Swamps – Lake Waka-Waka
Bei Chiundaponde ist die Steinbrücke Richtung Bangweulu nicht mehr mit dem Auto befahrbar. Von Waka-Waka kommend muss man an der Secondary School in Chiundaponde rechts abbiegen. Nach ca 1,5 km passiert man die neue Brücke, gleich danach links abbiegen. Weitere 3 km weiter erreicht man die Lavushi-Manda-Pad, dort links und nach 1 km wieder rechts. Nun befindet man sich wieder auf der Zufahrt in die Chikuni GMA.

----- GPS der Autobrücke: S -12 14' 37,34722'' / E 30 35' 37,31239'' -------

Mittags erreichten wir bereits das Camp Waka-Waka. Das Camp ist momentan verlassen. Wir haben dort trotzdem übernachtet. In den Unterständen wird Stroh gelagert, die Einheimischen nutzen den Camp als Rast- bzw. Schlafplatz., die durchreisende Dorfbevölkerung riet uns allerdings vom Baden ab (Bilharzerose??).

Nachts teilten wir den Platz mit einer 5-köpfigen Familie. Da diese Leute nur einen kleinen Rucksack dabei hatten, gaben wir Ihnen ein paar Lebensmittel. Für solche Fälle hatten wir vorher Reis, Mehl usw. eingekauft. Wir gaben noch ein paar getrocknete Boerewors dazu. Die Familie war so glücklich darüber, diese Freude in ihren Augen – das werden wir so schnell nicht vergessen.

04.11. Waka-Waka – Kasanka NP
Die Straße ist in gutem Zustand. Der Kasanka NP hat uns sehr gefallen. Das Management gibt sich sehr viel Mühe, die Camps sind alle top, das Personal sehr hilfsbereit. Der westliche Campplatz ist geschlossen. Dafür gibt es jetzt einen an der nördlichen Pfanne. Sehr schön gelegen, wenig Fliegen.

Infos und Kartenmaterial gibt es umsonst an der Wasa-Lodge. Dort wird auch bezahlt. Es waren ca. 3 Mio Flughunde da – dieses abendliche Schauspiel ist einfach überwältigend. Nachts haben wir sogar Elefanten gehört. Die Tse-Tse-Fliegenplage hält sich in Grenzen, in den Campunterständen ist es erträglich, die Tiere sind nicht so aggressiv wie im North-Luangwa NP.

05.11. Kasanka NP – Kafue NP
Diese Etappe war nicht so geplant. Wir wollten in der Nähe von Kabwe übernachten, allerdings fanden wir eine im Reiseführer genannte Unterkunft nicht. Die anderen Camps direkt an der Hauptstraße haben uns nicht zugesagt. So fuhren wir durch bis zur Mukambi Lodge. Die Mukambi-Lodge bietet KEIN CAMPING mehr an! Der Manager erklärte uns, dass die holländischen Eigentümer das Camp aufgegeben haben und kein Camping mehr angeboten werden soll. Die Sanitäreinrichtungen im Camp sind abgebrannt und verfallen.

Übernachtung im Zelt mit SelfCatering 50 US$ pP. In der Nähe soll es aber eine neue Campmöglichkeit geben.

06.11. + 07.11. Kafue NP (Puku Pan)
Der Manager der Mukambi-Lodge empfahl uns zur Weiterfahrt Richtung Süden die nicht eingezeichnete Pad direkt am Kafue entlang. Die Strecke hat einige Abzweigungen, aber mit etwas Suchen findet man den Weg. Immer am Fluss entlang über Puku-Pan und Kaingu-Lodge erreicht man ca. 20 km vor Itezhi-Tezhi wieder die Schotterstraße. Umgekehrte Richtung ist sogar 4-WD-Piste ausgeschildert!
Die Puku-Pan-Lodge erneuert gerade das Campareal. Es gibt 2 große Unterstände; von der 2-stöckigen großen Holzplattform hat man einen guten Blick auf den Fluss. Sehr freundliche Attentends. Empfehlenswert.

08.11. Puku Pan – bei Kalomo
Von Puku Pan fuhren wir immer am Kafue entlang bis Itezhi-Tezhi. Hier fuhren wir in den Nationalpark ein. Im gesamten Park wurden neue Schilder aufgestellt. Alle Hauptwege sind gut sichtbar mit Richtungsangaben gekennzeichnet.
Der River Drive gleich hinter dem Parkeingang ist recht empfehlenswert. Die Dame am Parkeingang teilte uns mit, dass der Eintritt nur bis 18:30 Uhr gelten würde; also keine 24h-Regel.
In den Nanzhila Plains hat ein neues „Nanzhila Camp“ eröffnet. Die Lodge konnten wir nicht einsehen, man hat uns sofort weggeschickt. Der Campplatz hat 2 Stellplätze. Diese liegen aber versteckt im Gebüsch und es gab eine extrem starke Belästigung durch Tst-Tse-Fliegen!! Darum sind wir umgehend zum südlichen Parkausgang gefahren. Die Strecke bis Ndumdumwense war nach Regen bereits an 2 Stellen schwer zu befahren. Sehr tiefe Schlammstellen. Am Gate war man über unser Erscheinen sehr überrascht, die letzten Touristen kamen 19 Tage zuvor durch!
Wir übernachteten hinter dem Parkausgang geschützt irgendwo wild im Busch. Achtung, viele Skorpione!
Die Kalomo-Zufahrt in sehr schlechtem Zustand! Ab Ndumdumwense 30 km extrem ausgewaschene Straße z.T. weggespült. Wir mussten streckenweise sogar im LowRange fahren. Momentan finden Straßenbauarbeiten bei km 30 statt. Die restlichen 40 km bis Kalomo sind bereits erneuert – breite, gute Straße.

09.11. Kalomo – Livingstone
Ursprünglich wollten wir im No-Name-Camp übernachten, aber dies machte leider einen etwas verwahrlosten Eindruck auf uns. In den Unterständen wurden Autos repariert und der Pool ist vorübergehend nicht benutzbar (Bauarbeiten); + Straßenlärm

Eine sehr gute Adresse für Camping ist „The Bushfront“. Dabei handelt es sich um die ehemalige Nyala-Lodge. Camping kostet 10 US$ pP. Ein wirklich schöner Campplatz mit 5 großzügigen Stellplätzen, Stromanschluss, Wasser, Licht, großen schattigen Bäumen und sogar etwas „Buschcharakter“. Nachts Security. Die Sanitäranlagen sind neu und können durchaus als luxuriös bezeichnet werden! Schöner Pool vorhanden.
Der Walk zu Livingstone-Island kostet 40 US$ pP (incl. Guide). Für uns trotz des horrenden Preises sehr lohnenswert. Das Baden im Mainfall hat schon was...
Getränke, Handtücher und notfalls Badeshorts sind im Preis enthalten.
Mosa-o-Tunya Game Park: Eintritt gilt für den ganzen Tag – also mehrere Einfahrten pro Tag möglich

12.11. Livingstone – Rundu

Achtung: bei der Rückfahrt Livingstone – Sesheke wurde am Checkpoint am Ortsausgang von Livingstone versucht uns eine neue Council-Levy aufzuschwatzen. Von einem Polizisten! Er erklärte, dass die vorhandene Levy nur für die eine Strecke gelten würde und die 2. Levy für die Gegenrichtung (Ausreise) benötigt wird.

Wir gaben an über Mulobezi in den Kafue zu fahren. Dies genügte, wir mussten also nicht noch einmal bezahlen. An der Grenze fragte niemand nach dieser 2. Council-Levy...

13.11. Rundu – Etosha NP
Ursprünglich wollten wir über Kazungula-Ferry und den Chobe nach Swakopmund zu Freunden fahren. Wir entschieden uns aber für die Fahrt über Rundu und einen Abstecher nach Etosha. Wir waren nämlich schon lange nicht mehr in der Pfanne und wollten mal wieder hin...

Es hat sich dort viel verändert in den letzten 10 Jahren.
In einem Reiseführer (Loose) kommt der Campingplatz in Okaukuejo nicht gut weg. Wir fanden den Platz gar nicht so schlimm. Die Sanitäreinrichtungen sind sauber, die Stellplätze ab N° 25 aufwärts sind OK. Unser Platz 31 lag etwas abseits in einer Ecke und wir hatten viel Spaß mit den dort wohnenden Erdmännchen!
Der Park war mehr als gut besucht (sprich: voll), viele Overlander und sogar ein Rotel.
Im Nachhinein betrachtet war es sehr interessant den Vergleich Etosha – Lower Zambesi / Luangwa Valley zu haben. Jetzt wissen wir, warum die Parks in Zambia noch immer als „wild“ bezeichnet werden... – und dies zu Recht!

14.11. Etosha – Swakopmund
17.11. Swakopmund – Windhoek

Noch ein Wort zur Mietwagenfirma Nature Trekking (African Tracks Windhoek) Nun haben wir bereits zum 3. Mal dort einen Wagen gebucht. An dieser Stelle möchte ich den guten Service dort lobend erwähnen. Ohne Werbung machen zu wollen, aber diese Firma kann ich absolut weiter empfehlen.

Die Buchung über Nature Trekking klappt prima, die Autos und Campingzubehör sind immer in einem TOP-Zustand, nie gab es technische Probleme. Transfers klappen gut, vor Ort wird bei Bedarf schnell und unkompliziert kurzfristig weiteres Zubehör (Wasserkanister etc) organisiert.

African Tracks sind umgezogen: N° 10 Pettenkofer Street, Windhoek West ;
Fax (geändert) 00264 61 230593
>> also nicht mehr am Eros-Flughafen, sondern in der Nähe der Innenstadt
A. & L. R. Berlin 2009


12/2007

....Noch ein paar facts:
Die Leopard Hill Road ist größtenteils frisch ausgebessert und problemlos zu fahren
Chakwenga Route: Der Einstieg ist nicht ganz so leicht zu finden, danach ist es zwar ziemlich steinig, aber auch gut befahrbar. Die zweite Hälfte ist vor kurzem gegradet worden.

Nsefu Sektor/Luambe NP/N.Luangwa NP: Hierfür waren wir etwas zu spät dran bzw. der Regen zu früh. Abschnittsweise war Black Cotton Soil auf der Piste, weswegen wir diesen Teil ausklammerten ( vielleicht nächstes Mal ). Dafür haben wir einen Abstecher nach Malawi auf das Nyika Plateau unternommen, welches durchaus eine Reise wert ist, zumal wir Glück mit dem Wetter hatten. Die Lodge dort ist übrigens seit 01.November geschlossen, da es ungeklärte Besitzverhältnisse gibt. Camping ist allerdings noch möglich.

Lake Waka Waka:
Das Camp hat vor kurzem wieder aufgemacht und wird von sehr freundlichen und aufmerksamen Caretakern geleitet. Preis p.P.: 30.000ZMK

Spätestens übernächstes Jahr werden wir wieder im südlichen Teil Afrikas unterwegs sein.
Beste Grüße aus Hessen, P. A.


12/2007 (wichtig, besonders für den, der ein Auto in Sambia mietet und nach Malawi fährt !)

....Sie Schreiben auf Ihrer Homepage dass Sie für Veränderungen und Anregungen dankbar sind. Hier noch ein kleiner Tipp von unserer letzten Sambia/Malawi-Tour:
Wenn wir auf unseren Touren unterwegs sind, dann trinken wir schon mal das eine oder andere Fläschchen Bier oder Savannah. Dafür besorgen wir uns zu Reisebeginn (z.B. im Shoprite) 1 oder 2 Kühlboxen. Anders als in den Bottle-Stores in Südafrika oder Namibia oder an den Tankstellen kann man in Sambia und Malawi kaum kaltes Eis bekommen. Also haben wir unterwegs in den Dörfern dann die einheimischen Lokale/Kneipen abgeklappert und nach kalten Getränken gefragt. Und nun unser Tipp: Am Abzweig Mpika in Sambia an der "Great North Route" gibt eine Schallerbude, wo der Bass der Musikbox fast das Blechdach anhebt - und genau hier gibt es das kälteste Bier in ganz Sambia - quasi, je lauter die Musik dröhnt, desto kälter die Getränke.

Dann schreiben Sie weiter, dass man bei Road- oder Policeblocks meistens durchgewunken wird. Diese Erfahrung haben wir in Sambia gemacht, jedoch nicht in Malawi. Fest jeder Roadblock hat uns angehalten. Wir mußten sogar unsere 2 Warndreiecke (Triangel) vorweisen. Es mag sein, dass es am Fahrzeugkennzeichen Sambia lag - das wir oft angehalten wurden.

Und nun zum Höhepunkt, unser Mietwagen war für Sambia versichert, jedoch nicht für Malawi, wir hatten auch keinen Aufkleber in der Scheibe. Nach dem 3. Policeblock kurz vor Salima wurden wir nach unserer Versicherung gefragt. Natürlich haben wir unseren Versicherungsschein vorgezeigt und dann festgestellt, dass dieser nur für Sambia Gültigkeit hat. Wir haben es an der Grenze versäumt, eine neue Versicherung für Malawi abzuschließen.

Der Polizist hat uns daraufhin verhaftet (bestechen konnten wir ihn auch nicht, da zuviel andere Polizisten dabei waren). Also mußten wir den Beamten in unserem Fahrzeug mit nach Salima zur Polizeiwache mit anhängendem Gefängniskomplex nehmen. Dort wurde dann das Protokoll aufgenommen und der Wagenschlüssel nebst Pässe abgenommen. Dabei konnten wir uns ein Bild davon machen, wie die Gefangenen in einem afrikanischen Gefängnis leben. Dann wurde uns mitgeteilt, das unser Fahrer am Nachmittag vor Gericht muss wegen der fehlenden Versicherung. Am Nachmittag erfolgte dann die Verhandlung, der Court war direkt neben der Polizeistation Ich gehe davon aus, dass in diesem Gericht (nach allen Seiten offen) zum erstenmal ein Weißer saß. Der gesamte Ort war als Zuschauer zugegen.
Dann folgte die fast 1-stündige Verhandlung. Es sah schon so aus, dass wir die Nacht an der Polizeistation verbringen sollten bzw. das die Verhandlulng wohl auf den nächsten Tag vertagt werden sollte. Also was blieb uns übrig - Flucht nach vorne - alles zugeben. Dann ging es ganz schnell, unser Fahrer wurde zu einer Strafe von 70.000 Kwacha verurteilt und wir konnten weiterfahren. Vorher mußten wir noch den Gerichtsdiener zu einem anderen Büro in unserem Fahrzeug mitnehmen, um die Strafe Cash zu bezahlen. Dann sind wir noch mit dem Polizisten (natürlich auch in unserem Fahrzeug) in den Ort gefahren um die fehlende Versicherung abzuschließen. Als wir in das Versicherungsbüro kamen, war alles am Grinsen, es muss sich wohl schnell herumgesprochen haben, dass 5 weiße Deppen unterwegs sind. Durch diese ganze Aktion ist unser Zeitplan völlig durcheinander geraten, es war mittlerweile 17.00 Uhr und zur nächsten Unterkunft waren es noch einige 100 km.
So kamen wir noch in den Genuß einer Nachtfahrt. So war das mit den Roadblocks bzw. mit der Versicherung.

Herr Schmidt, ich hoffe ich habe Sie nicht gelangweilt. Ich werde mich bei Ihnen wegen des GPS-Gerätes noch mal bei Ihnen melden. Wenn Sie für uns in Bezug auf unsere Tansania-Reise noch einige Hinweise haben, dann wäre ich für weitere Informationen dankbar.

Mit freundlichen Grüßen R. V. Dorsten


8/2007

Hallo Roland Schmidt,
nachdem wir wieder aus dem südlichen Afrika (Sambia, Botswana) zurück sind möchte ich Ihnen Aktuelle Infomationen zu Leopard Route geben. Auf dem Weg vom Lower Zambesi NP zum South Luangwa NP sind wir diese Route gefahren Lodgebesitzer sagten uns, dass diese zur Zeit neu angelegt wird. Vom Lower Zambesi kommend (20 Juli 2007) haben wir die 2. Zufahrt
genommen, diese war bereits frisch und sehr gut angelegt (frisch gescrappt) dies blieb bis etwa zur Kreuzung der 1. Zufahrt so. Ab hier waren die Bauarbeiten dann voll im Gang d.h. es wurde der die Piste mt einer Raupe planiert mit nehem Schotter belegt und dieser mit einer Walze planiert. Ausserdem wurden an diversen Stellen die Brücken bzw. Wasserdurchläufe
neu angelegt. Auch die Passstrasse war mit einer Raupe bereits neu angelegt worden, einige Serpentinen waren noch unbefestigt, dass wir die Untersetzung des Getriebes verwenden mussten. Jedoch war die Strecke mit einem 4x4 gut zu befahren und auch sehr gut zu finden. Sie war sicherlich Landschaftlich ein Höhepunkt unserer Reise in Sambia. ...

Ansonsten haben uns die GPS-Daten sehr geholfen, fehler habe ich keine festgestellt.

Viele Grüße

T. O. / M. W. Soehrewald


7/2007

Hallo Herr Schmidt,
......
Folgend ein kleiner Bericht zu unserer Sambia-Schnupperreise:

15.6.07
Nach 2 Stunden "Paperwork" an der Grenze (Kazungula) stellten wir nach ca. 30 km Fahrt fest, dass das Visum in den Pässen fehlte - wir hatten aber auch nichts dafür bezahlt - in dem allgemeinen Chaos hatte man es wohl vergessen. Wir hatten dann keine große Lust zurückzufahren und haben uns die evtl. Schwierigkeiten für die Ausreise aufgehoben. Auf der Rückreise: Da war dann der Grenzposten an der Brücke Sesheke gerade zur Mittagspause, also kein Mensch weit und breit und wir fuhren ohne Visa-Probleme auf die andere Seite. Also war eigentlich nur unser Auto in Sambia und wir nicht.... .

16.6. nach Siansowa, Lake Kariba: die Teerstraße war relativ gut, allerdings viele pottholes, an einer Stelle war die Straße unterspült (s. Foto) und weggebrochen.
Der Karibu Bush Club liegt wunderschön und ist für Camper sicher ein Paradies. Die Hütten waren allerdings sehr reduziert, kein Handtuch, wurde zwar auf Nachfrage angeboten aber nicht gegeben. Waschen und Toilette draußen ("Dinner" bestand aus einem Teller Nudeln) Managerin: Italienerin (freundlich unpersönlich - man hatte das Gefühl lästig zu sein). Das einzig lustige war die Mäusejagd in der Kammer. Insgesamt stimmte einfach die Preis-Leistungsrelation nicht ( 60 ? für Hütte und Nudeln)- aber wir haben es trotzdem nicht bereut für eine Nacht dort gewesen zu sein.

17.6.
Die geplante Fahrt über Lusaka haben wir ausgelassen (Teerstraßen sind einfach langweilig). Wir sind dann von Choma (am Tag vorher vollgetankt, Dieselknappheit küdigte sich an) über Namwalla zum Itezhi-Thezi-Damm. Die Straße von Choma bis kurz vor der Abzweigung nach Monze - im Reise-Führer als gute Straße bezeichnet - ist "grottenschlecht", viele pottholes. Dann die sehr gute Teerstraße nach Namwalla. Bis zur Fähre gibt es dann wieder am schmalen Damm einige Abbrüche.
Fähre ist kein Problem. Übernachtung in der New Kalala Lodge, ganz in Ordnung aber kein Vergleich zur Mukambi Lodge. Sie war das absolute High-light unserer Tour. Wunderschöne Lage, sehr schöne Chalets (abends eine kuschelige Wärmflasche im Bett!!), sehr nette Inhaber, sehr freundliches Personal, sehr interessante Gamedrives und Walks und ein phantastisches Essen. Elefanten im Eingang, Warzenschweine rasen durch die Lodge, Hippo schläft auf der Terrasse (s. Foto) und die Leoparden warten im Gamedriveauto auf die Gäste!!!! Danke - das war ein Super- Tipp !!!
Von den Inhabern hörten wir, dass Wilderness zur Zeit alle Lodgen im Norden des Kafue Parks aufkauft (so auch die Lufupa-Lodge). Mukambi hat abgelehnt, was wir sehr erfreulich fanden.

21.6.
Von der Mukambi Lodge über Mungo (sie hatten recht, die Leute in Mongu sind etwas muffelig) nach Senanga.
Die Strecke zwischen Mongu und Senanga ist gut zu fahren, bis auf ca. 15 km in der Mitte der Strecke (Umfahrungen der Hauptstraße, z.Teil etwas sandig, aber nicht unbedingt 4 x 4 nötig, allerdings vorteilhaft.
Jedes Mauseloch in Senanga war vermietet, weil in der Senanga Lodge (schlampig geführt) ein Meeting versch. Ministerien stattfand. Wir haben dort allerdings essen können. Zum "desinfizieren" bestellten wir an der Bar Whisky -Cola. Nachdem der freundliche Junge an der Bar erst warmen Schaumwein, dann Wein anbot, einigten wir uns auf zwei Gin-Tonic. Daraufhin stellte er uns zwei Flaschen Gin auf die Theke und staunte, dass wir nur aus einer Flasche eine kleine Menge nahmen.Wir fanden zum Übernachten ein sog. "Motel", es gab zwar kein Wasser, aber dafür Betten auf die wir die Schlafsäcke legten.

22.6.
Am nächsten Morgen wollten wir zu Fähre und freuten uns auf eine interessante Strecke. Die Freude kam zu früh: die Fähre war "out of order" und wir entschieden uns schnell nicht auf die Reparatur zu warten. Mit wenigen Kwacha in der Tasche - und der Aussicht vorerst kein Diesel zu bekommen- fuhren wir statt 150 km nach Katima 1.500 km über Lusaka nach Sesheke. Lusaka am Spät- Nachmittag ist die Hölle. Wir verzichteten auf eine Übernachtung in der Stadt, da es am morgen zu viel Zeit gebraucht hätte, hinauszufahren. In Mongu hatten wir 20 l Diesel bekommen, in Lusaka war inzwischen wieder bessere Dieselversorgung. Die offensichtlich über eine Woche liegengebliebenen LKW's rasten im Dunkeln - ohne Rücksicht auf Fussgänger, Fahrradfahrer und Tiere - Richtung Süden. Im Dunkeln zu fahren ist kein besonderes Vergrnügen, glücklicherweise fanden wir ein Motel in Kafue.

23.6. mittags waren wir bereits in Katima Mulilo und freuten uns auf eine Dusche in der nächsten Lodge.

Die Menschen in Sambia waren wirklich unglaublich freundlich. Wir haben uns allerdings mit Fotos sehr zurückgehalten, da es uns schwer fällt ohne besonderen Anlass die Menschen zu fotografieren. In meinem Kopf sind die vielen Frauen, die bunt gekleidet mit schweren Lasten auf dem Kopf, ein Baby auf dem Rücken, weite Strecken auf den Straßen zurücklegen. Wir hatten permanent ein schlechtes Gewissen, weil wir mit relativ leerem Auto an ihnen vorbei fuhren. Die Alternative wäre gewesen dauernd Leute im Auto zu haben, was wir auch nicht unbedingt wollten - schon weil wir öfter mal anhalten müssen.....

Einige Beamte an Gates fragten uns freundlich lächelnd, ob wir "ihnen etwas mitgebracht hätten" - oder wollten "Gebühren, weil beim Auto reflektierende Streifen fehlten. (Das Auto war so gut wie neu). Wir ließen uns freundlich antwortend auf nichts ein und dann gaben die Leute auch nach einiger Zeit ebenfalls freundlich lächelnd nach. Mann kann's ja mal versuchen....! Es fehlte noch die penetrante Hartnäckigkeit, die man von touristischen Gegenden gewohnt ist.
.....

Ganz herzliche Grüße bestimmt bis zur nächsten Reise
U. und P. U. Aachen


3/2007

Hallo Herr u. Frau Schmidt, wir sind gerade aus Moz. u. Sambia zurueck. Beide Laender werden extrem teuer und deswegen nicht besser. Die faehre ueber den kafue zum lower sam. Park kostet jetzt 20.- $ us. Eine fahrt. Die carbon tax ist auch nicht gerade billig. wenn man von livingston nach shesheke faehrt muss man exit tax bezahlen. Wir haben einen unimog und in moz. Muss jetzt fuer jedes auto ueber 3,5 tonnen, von a nach b $US 125.- bezahlt werden. Von norden nach sueden waeren das mal eben 5 mal. Ich glaube so langsam riecht alles nach highway robbery .

gruesse aus namibia, jochen u. antje p.


12/2006

Ein paar Eindrücke, die wir aus unserem Zambia-Urlaub mitnehmen konnten:

- die Regenzeit hat im Norden mit voller Wucht eingesetzt und den
Bereich des Kafue-Nord-NP (im NP und außerhalb) unpassierbar gemacht
- die Strecke Kalomo - Kafue-Süd-NP war katastrophal; für ca. 80 km
benötigten wir fast 4 Stunden
- im Kafue-Süd-NP waren keine Tiere zu sehen, die angepriesenen
"landschaftlichen Höhepunkte" im XXXX-Reiseführer konnten wir nicht
nachvollziehen
- die Strecke Lusaka-Copperbelt - Chimfunshi (ca. 10) und
Lusaka-Kasanka-NP (ca. 4) war voller Polizeikontrollen, die uns aber alle
(!) völlig korrekt und sehr, sehr freundlich behandelt haben

In unseren Augen ist Zambia ein wunderschönes Land mit vielen freundlichen
Menschen; in vielen Dingen ganz anders als Namibia und Botswana ! Aber das
haben Sier ja auch schon festgestellt ......

Vielen Dank für alles und bis nächstes mal
F. V.


4/2006

Sambia wird langsam herbstlich und es hat aufgehört zu regnen. Es ist sehr windig und in der Nacht bis zum Morgen wird es richtig kalt (ca. 12°C). Der Kurs EUR/ZMK wird auch immer schlechter. Zur Zeit bekommt man für 1EUR 3700 Kwacha und es wird weiter fallen. Prognosen sind, dass der Kurs auf 1/2600 heruntergehen soll und sich dann dort stabilisiert. Das Leben und der Urlaub sind somit teurer geworden in Sambia.

J. W. + Familie (29.04.2006)


11/2005 Hallo
Viele Grüße aus Ndola/Sambia.
Die GPS-Daten auf der CD kamen schon zum Einsatz. Wir haben Urlaub im Kasanka NP gemacht. War super, haben auch viele von den Fledermäusen gesehen.
Der Diesel und Benzinmangel ist auch vorbei. Es gab viele liegengebliebene Autos und über 20 Autos lange Schlangen an den Tankstellen. Seit 4.11.05 ist die Regenzeit da und es regnet zur Zeit aller 2 Tage vom späten Nachmittag durch die ganze Nacht hindurch was willkommene Abkühlung bringt.

Bis zum nächsten Ma(i)l

J. W. + Familie


11/2005

Die Daten die Sie uns geschickt haben für die Leopard-route und die
Durchquerung des Lower Zambezi Parks haben uns sehr geholfen.

Der Leopard route war relativ leicht zu fahren. Schön und abwechslungsreich,
waren wir auch noch Zeugen einer Waldbrand. Anfangs hat uns das beunruhigt,
bis wir festgestellt haben das die Leute vor Ort gar nicht beëindrucht waren
und uns einen Weg ums Feurer herum gezeigt haben. Die Zambezi-route war
anspruchsvoller. An manchen Stellen konnte die Route im Gelände eigentlich
nicht mehr gefunden werden; dank Ihren Tracks haben wir es dann doch
geschafft. Und nicht nur das; wir haben es auch sehr genossen!
Weiterempfelen können wir diese Route aber nur an Leuten die abenteuerlich
eingestellt sind und die nicht empfindlich sind für ein Paar Kratzer mehr
oder weniger am Auto.

Es sah ab und zu so aus, als wäre seit Ihren Durchzug vor ein Paar Jahren
niemanden mehr da gewesen. An mehrere Stellen war die Route gesperrt von
umgefallenen Bäume; manchmal konnte man drum herum fahren, an einige Stellen
haben wir die Bäume wegschleppen müssen. Es war auch witzig durch das hohe
Gras zu fahren, das bis über die Motorhaube reichte. Nach jedem
Flussbett-durchquerung war es ein kleiner Entdeckungsaufgabe, zu finden wo
es weiter ging, weil vor allem auf die Ufer der Weg zugewuchert war.
T


10/2005

Tagsdarauf sind wir in den Kafue NP gefahren und haben alle Orte auf dem Weg zur Lufupa Lodge/Camp abgefahren um vielleicht auch anderswo zu campen. Das Kafwala Camp ist nur für Mitglieder der Wildlife Society, doch konnten wir uns alles anschauen und ein Picknik darin einnehmen. Das Kafwala Rapids Camp ist zwar fertig aber campen kann man hier nicht, es soll im Nordsektor nur in Lufupa gehen. Auch gut - einen Tag nachdem Sie Richtung Norden den Park verlassen, am 25.09.2005, treffen wir ein. Ein Elefant erwartet uns bereits direkt auf dem Camp. Zum Glück gibt es ja zwei Möglichkeiten ins Camp zu gelangen, also nehmen wir den "Vorgeschriebenen". Wir zahlten für einen Tag 15 USD pro Person und 5 USD p. P. für Camping und 15 USD für das Fahrzeug am Einfahrtstag und noch mal 15 USD für den Ausfahrtstag bis 18 Uhr (in Summe 70 USD). Für das Camping in Lufupa durften wir 7 USD p. P. zahlen.

Da es uns gut gefiel, verlängerten wir um eine Nacht (26.09.2005) und entrichteten jetzt 2x15 pP, 2x5 Camping und 1x15 Fahrzeug zuzüglich 2x7 Lufupa Camp.

Wunderbare Löwenbeobachtungen in den Busanga Plains.

Dann ging es auch durch den nördlichen Parkausgang, erst Richtung Kasempa und dann nach Osten zum Lunga Ponton usw., eine Chaotenfahrt entlang einer auf allen Karten als größere Straße Richtung Mumbwa eingezeichneten Piste, die sicher von den Ortskundigen schon lange nicht mehr genutzt wurde, wie umliegende Bäume ohne Umfahrung und unzählige abzweigende Wege zeigten. Die Ausweichstrecken haben wir zweimal getetet, sind dann aber mangels Nerv und Zeit wieder zurück auf den zugewachsenen Hauptweg. Auch war uns das Fahren nach GPS wesentlich angenehmer.
Dann erreichten wir den Ponton über den Kafue auf dem Trockenen und der Weg führte uns wieder retour. Ein absolut TseTse verseuchtes Gebiet. Ich hatte meine Freude beim Streckefreiräumen. Die Strecke ist nicht zu empfehlen.

Also gab es am 29.09.2005 eine weitere Übernachtung in Lufupa - diesmal kostete das Ganze wieder 70 USD, aber ohne Lufupa-Campingzuschlag. Und genau an diesem Abend konnte "Peter" uns leider kein Lagerfeuer anzünden, denn da war das Gewitter bei uns angekommen. Es hat ca. 2 Stunden sehr stark geregnet und sogar gehagelt

A. F.


10/2005

nach vier Wochen bin ich nun leider zurück aus dem südlichen Afrika. Es war eine sehr schöne und interessante Reise, jedoch mit einigen Hindernissen.
Wir hatten vor, durch Zambia zu reisen, was aber leider bei der Zufahrt in den Kafue NP schon an unseren Autos scheiterte. Durch die tiefsandige südliche Zufahrt fing in den Tanks das Benzin an zu kochen, da sie ständig mit dem heißen sand in Berührung gekommen sind. Mit stotternden Autos haben wir es dann wieder zurück nach Sesheke geschafft. Am nächsten Tag sind wir dann nach Livingstone gefahren, wo wir unsere Tour in den Lower Zambezi NP und den South Luangwa NP fortsetzen wollten. Jedoch mußten wir erfahren, das es kaum noch Benzin in Zambia gibt. In Lusaka gab es nur noch an einer Tankstelle Benzin. Im Landesinneren, auch in Lusaka, soll die Versorgung noch schlechter sein. Wann es wieder eine normale Versorgung mit Benzin gibt, konnte man uns nicht sagen!

So mußten wir unseren Urlaub kurzfristig umplanen und sind durch Botswana gereist, was sich sehr gelohnt hat. Wir sind westlich am Panhandle nach Maun gefahren. Da ist übrigens das Drotski Camp sehr zu empfehlen ist!

Weiter ging es dann nach Khumaga, wo jetzt seit ein paar Monaten ein Elektrozaun das Dorf Khumaga vor den Löwen schützt! So ist die Fahrt durch den Boteti River etwas eingeschränkt.
R. E.


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